Vortrag – „Autoritäre Formierung in der strukturellen Krise des Kapitals – Ein Beitrag zur feministischen Kapitalismuskritik“

Samstag, 24.06.

19 Uhr

Nauwieser 19, 66111 Saarbrücken

 

Knapp zehn Jahre ist es her, dass die größte Weltwirtschaftskrise seit 1929-1933 als „Finanzkrise“ an die Oberfläche der ökonomischen Entwicklung trat. Sie ging mit massiven sozialen und ökonomischen Verwerfungen einher, deren Folgen für viele Menschen bis heute spür- und erkennbar sind. Doch ranken sich, auch in der Linken, viele Mythen um ihre Ursachen. Im Vortrag wird darum einleitend der lange kapitalistische Krisenprozess seit den 1970er Jahren vorgestellt. Im zweiten Teil steht die Krise der Europäischen Union im Fokus, um schließlich auf die unmittelbaren Auswirkungen des patriarchalen Prinzips des Kapitalismus auf die Geschlechterverhältnisse in Griechenland einzugehen.

sub*way – communistisches Kollektiv ist ein bundesweit agierender Zusammenhang, der sich für die Verbreitung und Stärkung feministischer Gesellschaftskritik einsetzt.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung und der Rosa-Luxemburg-Gesellschaft/Peter-Imandt-Stiftung statt.