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Stalins Schatten an der Saar: Die Kommunistische Partei Saar (KPS) 1935–1955 – Teil 2

    Ein radikaler deutscher Nationalismus prägte die Politik der Kommunistischen Partei Saar (KPS) spätestens seit der Gründung der saarländischen Republik 1947. Die Saarkommunisten waren integraler Bestandteil des von der SED/ KPD verkündeten „Nationalen Befreiungskampfes des deutschen Volkes“ gegen den US-Imperialismus und „seine Marionetten in Bonn und Saarbrücken“. Die KPS wurde, wie die KPD, von der Westabteilung der SED kontrolliert und folgte den politischen Vorgaben aus Ost-Berlin. „Deutsch ist die Saar“ war die zentrale Losung der Partei im saarländischen Landtagswahlkampf 1952. Das angestrebte Bündnis mit früheren Nazis, Wehrmachtsoffizieren und Industriellen konnte nur durch den Ausschluss aller innerparteilichen Kritiker dieser Politik und ihre Verdammung als Parteifeinde durchgesetzt werden.

    Das Bild zeigt Ausschnitte aus der Zeitung "Neue Zeit" im Jahr 1952 (Organ der Kommunistischen Partei, Landesverband Saar). Zu lesen ist unter anderem die Parole "Sorglosigkeit gegen Feinde des Volkes überwinden", „Lehren aus dem Prozess gegen Verschwörerzentrum Slansky“, „Ein Agent entlarvt – Kurt Müller aus der KPD ausgeschlossen“ und „Volksverräter zum Tode verurteilt“.

    Im zweiten Teil seiner Geschichte „Stalins Schatten an der Saar“, die in den „Saarbrücker Hefte“ Nr. 131 veröffentlicht wurden, schildert Erich Später diese entscheidende Phase kommunistischer Politik im Saarland seit dem Ende des 2.Weltkrieges 1945 bis zur saarländischen Landtagswahl im Jahr 1952.

    Die beiden Texte können Sie hier lesen:

    Teil 2: Stalins Schatten an der Saar: Die Kommunistische Partei Saar – KPS 1935–1955 – Teil 2 (PDF)

    Teil 1: Stalins Schatten an der Saar: Die Kommunistische Partei Saar – KPS 1935–1955 (PDF)