Argumentations- und Haltungstraining für den Umgang mit Rechtspopulismus in Parlamenten und an Wahlkampfständen
Parlamente als Orte der politischen Entscheidungsfindung und Diskussion werden vermehrt genutzt, um demokratiefeindliche und rechte Argumente in die Öffentlichkeit zu tragen. Im regionalen Raum spielt auch strategisches Verhalten in Gremien, auf Veranstaltungen und im halb-privaten Umfeld eine besondere Rolle.
Wie soll man sich verhalten, wenn in Ausschüssen Sachthemen populistisch aufgeladen werden, um das Thema zu instrumentalisieren? Was kann eine sinnvolle politische Intervention sein, wenn im Parlament rechte Positionen vertreten werden? Wie begegnet man Kandidat*innen rechter Parteien im weiteren Umfeld von Kommunalpolitik?
Mit dem Workshop legen wir den Fokus auf die praktische Ebene, wobei neben geeigneten Gesprächsstrategien auch andere Strategien des Umgangs im politischen Alltag thematisiert werden. In ausgewählten Übungen werden Kommunikations- und Handlungsmöglichkeiten ausprobiert. Im Austausch mit anderen Engagierten und Parlamentarier*innen ist das Ziel die Stärkung von demokratischen Positionen in der Kommunalpolitik.
Zielgruppe: Politisch Aktive, Kommunalpolitiker*innen
Termin: Samstag, 18.10.2025. 9.00 – 16.00 Uhr (inklusive Mittagspause)
Ort: Grüner Raum, Cecilienstraße 11, 66111 Saarbrücken
Workshopleitung:
Cynthia Agbontaen und Melani Klarić (Team GEGENARGUMENT)
Maximale Personenzahl: 18
Die Teilnahme ist kostenlos. Verbindliche Anmeldung unter mail@boell-saar.de. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung.
Der Workshop findet in Kooperation mit GEGENARGUMENT statt. Das Konzept von GEGENARGUMENT unterstützt den Umgang mit (extrem) rechten, rassistischen, antifeministischen, antisemitischen Aussagen. Das Netzwerk bietet seit 2010 bundesweit Seminare, Webinare und andere Bildungsformate sowie Beratung an.
Antidiskriminierungsregel
Den Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
