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Stalins Schatten an der Saar – Teil 3: Die Spaltung der saarländischen Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN)

    Am 11. April 1948 gründete sich im autonomen Saarland die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN).
    Als eigenständiger Verband organisierte die VVN fast alle saarländischen AntifaschistInnen. Ein erster großer Erfolg für die Organisation ist das im gleichen Jahr durch den saarländischen Landtag verabschiedete Wiedergutmachungsgesetz (WGG) für die saarländischen NS- Opfer. In diesem werden zentrale Forderungen der VVN berücksichtigt. Doch bereits drei Jahre später spaltet sich die Organisation durch den Austritt aller Sozialdemokraten und der Synagogengemeinde Saar.

    Das Bild ist zweigeteilt. Links ist ein Ausschnitt aus der Zeitung "Neue Zeit" im Jahr 1952 (Organ der Kommunistischen Partei, Landesverband Saar) zu sehen. Zu lesen ist unter dort die Parole "Deutsch ist die Saar", die ursprünglich von der "Deutschen Front" im Abstimmungskampf 1935 verwendet und von der Kommunistischen Partei Saar 1952 im Wahlkampf übernommen wurde. Rechts im Bild ist ein Wahlaufruf der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) zur Landtagswahl 1952 im Saarland, die dazu aufruft „gute Deutsche und keine Separatisten“ sowie gegen die Europäisierung der Saar und für Deutschland abzustimmen.

    Erich Später beschreibt erstmals im dritten Teil seiner Serie „Stalins Schatten an der Saar“ die Geschichte dieser Spaltung. Der Text ist in der aktuellen Ausgabe 132 der „Saarbrücker Hefte“ erschienen.

    Alle Texte aus der Reihe können Sie hier lesen:

    Teil 3: Stalins Schatten an der Saar. Teil 3: Die Spaltung der saarländischen Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes VVN (PDF)

    Teil 2: Stalins Schatten an der Saar. Die Kommunistische Partei Saar – KPS 1935–1955 – Teil 2 (PDF)

    Teil 1: Stalins Schatten an der Saar. Die Kommunistische Partei Saar – KPS 1935–1955 (PDF)