• Kinderbuchmesse: GESCHICHTEN UND MUSIK mit „La Guagua de Cuentos“

    Wenn Worte zu Melodien werden und Geschichten zu kleinen, unvergesslichen Abenteuern, dann ist La Guagua de Cuentos auf der Bühne. Das multidisziplinäre Duo, bestehend aus dem Erzähler und Autor José Paniagua und der Musikerin und Sängerin Marcela Guarnizo Caro, verzaubert sein Publikum mit einer einzigartigen Mischung aus Erzählkunst und Live-Musik. In ihren eigenen, liebevoll gestalteten Geschichten entführen sie uns in zweisprachige Welten voller bunter Tiere und wichtiger Botschaften. Ob es um die Farben der Natur, oder um eine Ode an die Artenvielfalt unseres Planeten – stets stehen Empathie, Respekt und die Liebe zur Natur im Mittelpunkt. Ihre musikalischen Erzählungen auf Deutsch und Spanisch sind dabei mehr als nur Unterhaltung: Sie sind eine Brücke zwischen den Kulturen und eine herzliche Einladung, Grundwerte wie Solidarität und Frieden spielerisch zu entdecken. Freuen Sie sich auf eine warmherzige und unvergessliche Veranstaltung für die ganze Familie, die noch lange nachklingt.

  • Lesung mit Klaus Gietinger und Sophie Roßfeld: Tote auf Urlaub. Berlin 1919

    Café Kosmos Futterstr. 4, 66111 Saarbrücken

    Der Roman taucht ein in das unruhige Berlin des Jahres 1919, kurz nach der Novemberrevolution, die das Ende des Kaiserreichs brachte. Der konservative Kriminalkommissar Richard Brinkmann und die mit revolutionären Ideen sympathisierende Kriminalassistentin Cläre Reichelt ermitteln in einem der spektakulärsten Doppelmorde der deutschen Geschichte: dem Mord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht.

    Bernhard Weiß, liberaler Vizekriminaldirektor, der von Antisemiten als „Isidor“ verhöhnt wird, deckt die Recherchen der beiden. Dies, obwohl nur die Militärjustiz im Auftrag der SPD-Regierung, den Fall behandeln soll. Schnell zeigt sich, dabei wird vertuscht. Brinkmann und Reichelt entdecken schließlich eine heiße Spur ganz nach oben und geraten in den Strudel der aufkommenden Gegenrevolution.

  • Lesung & Gespräch: Sich wehren! Eine Frau ergreift das Wort. Vorstellung des Buchs von Max Aub: Ich will keinen Trost von niemandem

    sparte4 Eisenbahnstr. 22, Saarbrücken

    Wien 1938, nach dem „Anschluss“ Österreichs. Die Jüdin Emma lebt nach der Enteignung ihrer Wohnung nur noch geduldet in der Dachkammer ihres Hauses und schlägt sich als Putzfrau eines Theaters durch. Als Zeitzeugin wider Willen beobachtet sie die Verrohung, zu der ehemals freundliche Nachbarn und Mitmenschen plötzlich fähig sind. Und allmählich verwandelt sich die Trauer um ihren in Dachau ermordeten Mann Arnolf und den ungeklärten Tod ihres in Spanien umgekommenen Sohnes Samuel in kalte Wut, mit der sie, zuvor völlig unpolitisch, nun widerstehen will.

    €5,00