Klaus Gietinger Retrospektive: Schön war die Zeit

Die im März wegen des Corona-Virus abgesagte Retrospektive mit Klaus Gietinger wird jetzt nachgeholt:

Dienstag, 6. Oktober 2020 / 20 Uhr
Kino achteinhalb / Nauwieserstr. 19 / 66111 Saarbrücken

Spielfilm über den Wiederaufstieg eines Naziregisseurs und den Untergang des Provinzkinos, BRD 1988, 101 Minuten

Ein Filmvorführer in der Provinz und ein Nazi-Filmregisseur in der Stadt. Ihre Geschichte von 1945-1962. Während der eine wieder Karriere macht, erlebt der andere den Untergang des Kinos. Das Fernsehen schafft schließlich beide. Kameramann Bauer ist der Dritte. Das Lachen ist ihm jedoch vergangen.

Mit: Gottfried John, Edgar Selge, Ottfried Fischer, Eva Blasczyk, Joachim Bernhard, Christian Hoening, Jessica Kosmalla, Jockel Tschiersch u. v. a.
Buch: Klaus Gietinger, Regie: Klaus Gietinger und Leo Hiemer;
Kamera: Marian Czura; Ton: Kurt Eggmann; Ausstattung: Anna Prankl; Licht: Holly Fink.
Produktion: WAF, SR, Maran-Film, Bob-Arnold-Film. Förderung: FFA, Bayern, MFG, BMI; Prädikat: Wertvoll! Preis der Filmjury des A-Festivals in Gijon, Spanien

„Ein Film der das Unterhaltsame nie über dem authentisch Rekonstruierten übersieht.” Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 24.11.1988.
„Es würde mich nicht wundern, wenn ein Kinogeher demnächst mit dem nassen Schwamm auf die Leinwand zielen würde.” Die Zeit, irgendwann im November 1988.
„Eine Parabel über den Willen zur Vergeßlichkeit, die an Dichte und Einfallsreichtum ihresgleichen suchen könnte.” Frankfurter Rundschau vom 24.11.1988.

Die Veranstaltung wird unter Berücksichtigung der aktuellen Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus durchgeführt.
Eintritt: 5 Euro