Klaus Gietinger Retrospektive: Heinrich der Säger

Die im März wegen des Corona-Virus abgesagte Retrospektive mit Klaus Gietinger wird jetzt nachgeholt:

Mittwoch, 21. Oktober 2020 / 20 Uhr
Kino achteinhalb / Nauwieserstr. 19 / 66111 Saarbrücken

Komödie über einen Bahnattentäter, BRD 2001, 95 Minuten

Er lässt den Osten nicht verrosten. Das ultimative Railroadmovie. KURT GRANTKE ist Bahnwärter und Witwer. Er lebt mit seiner Tochter TERESA an einer Bahnstrecke, die stillgelegt wird. GRANTKE führt ein zweites, verborgenes Leben. Er zerstört Schienen, sägt Stücke raus. Er glaubt, wenn er die Bahn erpresst, kann er Streckenstilllegungen rückgängig machen. Durch Zufall kommt ihm HEIKO auf die Schliche. HEIKO der forsche Postbote liebt die bigotte TERESA. Doch HEIKO will Geld. Aber erst als die Tochter, wider Erwarten, HEIKOS Ansinnen unterstützt, ist das Trio, ist “Heinrich der Säger” perfekt. Längst sind sie ins Schussfeld von Kommissar STAHL geraten. Der will den Erpresser dingfest machen. Und dazu ist ihm jedes Mittel recht. Zum  Leidwesen seiner tollpatschigen Assistentin BRAUN, die für “Heinrich” ein gewisses Verständnis hat. Geradezu Sympathie bringen ihm die von Arbeitslosigkeit bedrohten Eisenbahner  entgegen. Der Unbekannte ist ihr Held. Es kommt zum erbitterten Kampf mit STAHL, wobei so manche Lok unsanft am Prellbock landet oder gar ganze Autozüge von Brücken stürzen.

Spielfilm von Klaus Gietinger (Buch und Regie)
Mit: Rolf Becker, Meret Becker, Karina Krawczyk, Alexander Beyer, Heinz W. Kraehkamp, Uwe Steimle, Wolfgang Winkler, Heribert Weber.
Kamera: Hans Hager; Schnitt: Katrin Suhren; Ausstattung: Fritz Günthner; Musik: Klaus Roggors;
Produktion: Ulrike Klinger, RSMedia, München und BalanceFilm, Dresden, in Zusammenarbeit mit ZDF und arte. Gefördert durch: Mitteldeutsche Medienförderung (MDM), Filmförderung Baden-Württemberg (MFG), FilmFernsehFonds, Bayern (FFF). Prädikat: Wertvoll!

„Eine furiose Satire” (Südwestpresse)
„Witzig, skurril und äußerst fein besetzt”(TV-Spielfilm)
„Endlich ein deutscher Trash-Film” (Frankfurter Rundschau)
„‚Heinrich der Nervensäger´ wäre der bessere Titel gewesen.” (Cinema)
„Gietinger beweist, dass Deutschland sehr wohl Geschichten und Menschen mit Visionen hat, die es braucht, um großes Kino zu machen.” (Zitty-Berlin)
„Gut gesägt, Heinrich!” (Sächsische Zeitung)
„Man kann nur hoffen, dass Gietinger nicht wieder 13 Jahre auf seinen nächsten Kinostreich warten lässt.” (Rolf-Ruediger Hamacher)

Der Trailer zum Film:

Der Schauspieler Rolf Becker wird zur Vorstellung anwesend sein und nach dem Film für ein Filmgespräch zur Verfügung stehen.
Die Veranstaltung wird unter Berücksichtigung der aktuellen Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus durchgeführt.
Eintritt: 5 Euro