Filmvorführung: Rückkehr nach Reims

Mittwoch, 11. Mai 2022 / 19:00 Uhr
Kino 8 1/2, Nauwieserstr. 19 / Saarbrücken

 

RETOUR À REIMS (Fragments) F 2021, R: Jean-Gabriel Périot, B: Jean-Gabriel Périot, Vorlage: Didier Eribon, K: Julia Mingo, M: Michel Cloup, Sch: Jean-Gabriel Périot, 82 Min, teilw. s/w, FSK: 0, OmU, Dokumentarfilm

Mit Einführung und anschließender Diskussion mit Dr. Matthieu Choblet

In seinem autobiografisch geprägten Sachbuch »Rückkehr nach Reims« (2009) beschrieb der Soziologe Didier Eribon ausgehend von seiner Familiengeschichte die Historie der französischen Arbeiterschaft im 20. und 21. Jahrhundert. Seine Texte bilden die Grundlage eines reichhaltigen und ausgezeichnet montierten Dokumentarfilms, der Eribons Ausführungen mit Archivmaterial und Filmausschnitten zur umfassenden Studie verbindet. Im ersten Teil eine berührende Annäherung an Eribons Großmutter und andere unterdrückte Frauen in einem patriarchalen System, ist der zweite sachlicher und nennt Gründe für den politischen Umschwung vieler Arbeiter hin zu rechten Parteien. (filmdienst.de)

Die filmische Erzählung entsteht aus dem Zusammenspiel einer zusammengestellten Chronologie von Ereignissen bis heute, zeitgeschichtlicher Archivaufnahmen unterschiedlichster Art, Fotos sowie Filmausschnitten. RÜCKKEHR NACH REIMS verquickt kollektive und individuelle Geschichten, Realität und Fiktion. Ist die soziale Ungleichheit, die im Buch als »nackte, ausbeuterische Gewalt« bezeichnet wird, Ursprung für die teils rassistische Weltanschauung der Arbeiterschaft? Liegt in der Abwertung der Anderen die Aufwertung des Selbstbilds? Welche Zusammenhänge können zwischen der Herkunft der Arbeiterfamilien und der häufigen Hinwendung zu einer rechtsextremen politischen Anschauung gesehen werden? Und warum wird sich ungern zu der Wahl des Rassemblement National bekannt? Der Film begibt sich auf die Suche nach Antworten.
(arte)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit: Griechenland-Solidarität Saarbrücken, der buchladen Saarbrücken, Rosa Luxemburg Stiftung Saar, Kino 8 1/2

Mehr Infos und Ticket-Reservierung unter: Kino 8 1/2

Buchvorstellung mit Albert Herbig und Dagmar Scholle: „Die Maschine stand still. Vom Leben und Überleben in pandemischen Zeiten“

Montag, 23. Mai / 20 Uhr
Saarländisches Künstlerhaus / Karlstraße 1 / 66111 Saarbrücken

Mit Bezug auf den faszinierenden Text des britischen Autors E. M. Forster „The machine stops“, in dem dieser schon vor gut 100 Jahren skizziert, was wir in der Corona-Pandemie gerade erlebt haben, blicken die Journalistin Dagmar Scholle und der Künstler und Kommunikationswissenschaftler Albert Herbig zurück auf diesen Einschnitt. Wie haben wir diese Zeit erlebt? Was hat das mit uns gemacht? Was haben wir daraus gemacht? Den Kern des Buches bilden die zum großen Teil während der Pandemie entstandenen Arbeiten Albert Herbigs, sowie die im Rahmen eines Hörfunk-Features durchgeführten Recherchearbeiten von Dagmar Scholle. Die pointierte Beschreibung von Forster liefert dabei eine ungeahnte Folie zur Einordnung der Pandemie-Erfahrungen.

Albert Herbig ist Kommunikationswissenschaftler und Künstler. Er lebt und arbeitet in Saarbrücken und ist Professor für Kommunikation an der Hochschule Kaiserslautern.
Dagmar Scholle ist Geographin und arbeitet als Journalistin, Autorin und Mitarbeiterin in verschiedenen redaktionellen Zuständigkeiten beim Saarländischen Rundfunk.

In Kooperation mit dem Saarländischen Künstlerhaus und mit freundlicher Unterstützung durch die Saarland Sporttoto GmbH.

Es gelten die an diesem Tag aktuellen Corona-Regeln.

 

Lesung und Diskussion mit Adrienne Goehler

Mittwoch,  4. Mai 2022 / 19.00 Uhr
Saarländisches Künstlerhaus / Karlstraße 1 / 66111 Saarbrücken

 

»KOMMST DU AUS? – KOMM‘ ZUR LESUNG!«

Adrienne Goehler liest aus ihrem Buch „Nachhaltigkeit braucht Entschleunigung braucht Grund ein aus kommen ermöglicht Entschleunigung ermöglicht Nachhaltigkeit“ und beantwortet Fragen aus dem Publikum. Gespannt können alle sein, die sich schon immer gefragt haben, was es eigentlich mit den tieferen Hintergründen um die Zusammenhänge zwischen dem GrundAUSkommen und den Zielen der transformatorischen Bewegung auf sich hat. Hier werden die Grundlagen und Zusammenhänge näher beleuchtet, Wege aufgewiesen und Strategien vorgestellt, die diese Ziele erreichbar machen. Die Diplom-Psychologin, Kuratorin, Publizistin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Kultur a.D. verbindet die Themen „Nachhaltigkeit“ und „Gerechtigkeit“ aus einer Vielzahl unterschiedlicher Perspektiven. Für gezielte Fragestellungen und den Austausch von Ansichten wird sich Adrienne Goehler ausreichend Zeit nehmen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit NES – Netzwerk Entwicklungspolitik Saarland und der Offene Treff für das Bedingungslose Grundeinkommen Saar. Alle an sozial-ökologischen Transformationsprozessen Interessierten sind eingeladen.

Weblinks:
https://bgesaar.wordpress.com/2022/04/16/kommst-du-aus/
https://www.boell.de/de/person/adrienne-goehler

Eintritt frei – Hutsammlung

Plakat zum Download

Filmvorführung: „Speer goes to Hollywood“

Mittwoch,  27. April 2022 / 20.00 Uhr
Donnerstag,  28. April 2022 / 20.00 Uhr
Freitag,  29. April 2022 / 20.00 Uhr

Kino 8 1/2, Nauwieserstr. 19 / Saarbrücken

Einführung am 27. April mit: Prof. Dr. Ulrich Pantle, Schule für Architektur Saar, htw Saar. Anschließend Filmgespräch mit Erich Später, Historiker und Geschäftsführer der Heinrich-Böll-Stiftung Saar.

ISR/A 2020, R: Vanessa Lapa, B: Vanessa Lapa, Joelle Alexis, M: Frank Ilfman, Sch: Joelle Alexis, 103 Min, FSK: 12, Dokumentarfilm

Paramount Pictures plant 1971 Albert Speers Welt-Bestseller»Erinnerungen« zu verfilmen, und Speer wirkt selbst am Drehbuch mit. Monatelange Gespräche, die von Drehbuchautor Andrew Birkin aufgezeichnet wurden, zeigen Speers skrupellosen Versuch, seine Vergangenheit mit dem geplanten Film reinzuwaschen. Die bis dato unveröffentlichten Aufzeichnungen – 40 Stunden im Original – bilden die Tonebene von SPEER GOES TO HOLLYWOOD und werden durch einzigartige Archivaufnahmen auf der Bildebene ergänzt. Regisseurin Vanessa Lapa kämpft sich dabei durch einen breiten Sumpf von Lügen, die seit langer Zeit die Wahrheit über Hitlers »Leibarchitekten« verdecken. Albert Speer zählte zu Hitlers engsten Vertrauten und sollte ab 1937 als Generalbauinspektor Berlin zur Welthauptstadt »Germania« umgestalten. Als Reichsminister für Bewaffnung und Munition war er ab 1942 verantwortlich für 12 Millionen Zwangsarbeiter. Die vorsichtigsten Schätzungen gehen davon aus, dass mindestens ein Drittel von ihnen zu Tode kam. Dennoch genießt er bis heute den Ruf des »guten Nazis«. Ein Mythos, den er sorgsam selbst entwarf und kultivierte – und der nur allzu gerne von einer weltweiten Öffentlichkeit aufgenommen wurde.
(Salzgeber Filmverleih).

Eine Veranstaltung in Kooperation mit: Schule für Architektur Saar, Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, Architektenkammer des Saarlandes, Kino 8 1/2

Mehr Infos und Ticket-Reservierung unter: Kino 8 1/2

7. Freejazzfestival Saarbrücken

Mittwoch, 6. April bis Sonntag, 10. April 2022

„Mankind’s first musical performance couldn’t have been anything other than a free improvisation.“ (Derek Bailey, improvising guitarist, 1930 – 2005)

Prolog / Mittwoch, 6. April  2022 / 19:00 Uhr / Kino 8 ½

ADA RAVE TRIO:
Ada Rave,  Nicola Hein, Wilbert de Joode

Dokumentarfilm:
„SUNNY´S TIME NOW. A portrait of jazz drummer and composer Sunny Murray“,
Luxembourg 2008, 108 min., English/French/German, OmU

Auftakt / Donnerstag, 7. April 2022 / 19:00 Uhr / Garellyhaus

Pianotrio:
Alex v. Schlippenbach, Barry Altschul, Joe Fonda

Podiumsgespräch:
Ulrich Stock (ZEIT) mit Alexander von Schlippenbach

Octett:
Alex v. Schlippenbach, Barry Altschul, Joe Fonda, Jon Irabagon, Christof Thewes, Martin Schmiddi Schmidt, Hartmut Oßwald, Daniel Schmitz

1. Festivaltag / Freitag, 8. April  2022 / 19:30 Uhr / Gemeindezentrum Alte Kirche

3DOMFACTOR:
Barry Altschul, Jon Irabagon, Joe Fonda

FISH SCALE:
Ab Baars, Kaja Draksler, Joe Williamson

ESCALATOR:
Ken Vandermark, Christian Ramond, Klaus Kugel

2. Festivaltag / Samstag, 9. April 2020 / 19:30 Uhr / Gemeindezentrum Alte Kirche

JONES JONES:
Larry Ochs, Mark Dresser, Vladimir TarasovRUF DER HEIMAT:
Thomas Borgmann, Christof Thewes, Jan Roder, Willi Kellers

ENTRAINMENT:
Frank Gratkowski, Kazu Uchihashi, Dan Peter Sundland, Steve Heather

Epilog / Sonntag, 10. April 2022 / 11:00 Uhr / Gemeindezentrum Alte Kirche

JAM-SESSIONS mit Festivalmusikern
Workshopband-Abschlußkonzert

 


Eintrittspreise:
Prolog Mi.: 13,– € / ermäßigt 8,– €
Auftakt Do.: 18,- € / ermäßigt 13,- €
Abendkarte Freitag: 32,– € / ermäßigt 25,– €
Abendkarte Samstag: 32,– € / ermäßigt 25,– €
Festivalkarte Fr. + Sa.: 55, – € / ermäßigt 40,– €

Aufgrund der limitierten Sitzplätze wird zur Reservierung der Tickets geraten, Kartenreservierung per email an: stwi@freejazzsaar.de. Vorbestellte Karten müssen eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn abgeholt werden. Abendkasse eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

Ausführliche Infos und Texte zu den Künstlern unter freejazzsaar.de

Lesung und Kammermusik: „Den Nazis eine schallende Ohrfeige versetzen!“

Samstag, 24. September 2022 / 19:00 Uhr
Politische Akademie der SDS / Europaallee 18 / 66113 Saarbrücken

„Den Nazis eine schallende Ohrfeige versetzen!“
KULTUR trifft ZEITGESCHICHTE

Musik von Paul Hindemith, Pavel Haas und György Ligeti | Texte von Bertolt Brecht, Kurt Tucholsky, Erich Kästner, Oskar Maria Graf u.a.

„Den Nazis eine schallende Ohrfeige versetzen!“ wollte der überzeugte Pazifist Konrad Reisner und initiierte u.a. gemeinsam mit Willy Brandt eine zunächst ausweglos erscheinende Kampagne: Reisner setzte alles daran, für Carl von Ossietzky die Verleihung des Friedensnobelpreises zu erwirken, um so den inhaftierten Journalisten und Herausgeber der Zeitschrift Die Weltbühne aus dem KZ Papenburg-Esterwegen zu befreien. Eine berührende Geschichte und nur eines von vielen mutigen Zeugnissen des Widerstands gegen das NS-Regime, das in diesem literarischen Kammermusikabend zu hören ist. Bertolt Brechts satirischem „Lied vom Anstreicher Hitler“ steht Oskar Maria Grafs mutiger Aufruf „Verbrennt mich!“ gegenüber, Kurt Tucholskys bitterböser „Ode an Das Dritte Reich“ die ironisch-melancholischen Exil-Gedichte der jüdischen Schriftstellerin Mascha Kaléko.

Foto: Jens Koch

Roman Knižka, geb. 1970 in Bautzen, er floh noch vor dem Mauerfall aus der DDR. Zuvor erlernte er an der Dresdener Semperoper den Beruf des Theatertischlers, später studierte er an der Bochumer Schauspielschule. Während des Studiums spielte er zunächst am dortigen Schauspielhaus und begann dann, sich in der Filmproduktion einen Namen zu machen. Daneben spricht er regelmäßig Hörbücher ein und ist mit großem Erfolg auf der Bühne aktiv. Zu seinen Projekten gehören u.a. „1700 Jahre“, „Rechte Gewalt in Deutschland“, „NS-Widerstand“, die sich mit dem Thema Rechtextremismus und Nationalsozialismus kritisch auseinandersetzen. Zudem engagiert er sich bei Projekten für Kinder.

Begleitet wird Roman Knižka bei all seinen Projekten von OPUS 45, ein Ensemble, das sich bei einem Berliner Orchesterprojekt gründete. Mehr Informationen zur Konzertreihe: opus-45.de

Eine Kooperationsveranstaltung mit der Stiftung Demokratie Saarland und der Synagogengemeinde Saar

Zur Anmeldung über die Stiftung Demokratie Saarland

 

Lesung mit Esther Kinsky: Rombo

Mittwoch, 25. Mai 2022 / 19:00 Uhr
Politische Akademie der SDS / Europaallee 18 / 66113 Saarbrücken

Im Mai und im September 1976 erschüttern zwei schwere Erdbeben eine Landschaft und ihre Bevölkerung im nordöstlichen Italien. An die tausend Menschen sterben unter den Trümmern, Zehntausende sind ohne Obdach, viele werden ihre Heimat, das Friaul, für immer verlassen. Die Materialverschiebungen infolge der Beben sind gewaltig, sie bilden neues Gelände, an denen sich die Wucht des Eingriffs ablesen und in die Begriffe der Naturkunde fassen lässt. Doch für das menschliche Trauma, für die Erfahrung der plötzlich zersprengten Existenz, lässt sich die Sprache nicht so einfach finden.

In Esther Kinskys Roman berichten sieben Bewohner eines abgelegenen Bergdorfs, Männer und Frauen, von ihrem Leben, in dem das Erdbeben tiefe Spuren hinterlassen hat, die sie langsam zu benennen lernen. Von der gemeinsamen Erfahrung von Angst und Verlust spleißen sich bald die Fäden individueller Erinnerung ab und werden zu eindringlichen und berührenden Erzählungen tiefer, älterer Versehrung.

Foto: Heike Steinweg, Suhrkamp Verlag

„[Rombo] ist eine große Bildersuche, die zum heutigen Gefühl der Zeitenwende eine Geschichte erzählt, die gleichermaßen real ist, wie sie als erschreckende Metapher wirkt.“ Paul Jandl, NNZ
„Ein leise donnerndes Buch über die Akustik und Psychotektonik der Apokalypse.“ Marianna Lieder, Welt am Sonntag

Esther Kinsky wurde 1956 in Engelskirchen geboren und wuchs im Rheinland auf. Für ihr umfangreiches Werk, das Übersetzungen aus dem Polnischen, Russischen und Englischen ebenso umfasst wie Lyrik, Essays und Erzählprosa, wurde sie mit zahlreichen namhaften Preisen ausgezeichnet, etwa in jüngster Vergangenheit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2018, dem W.-G.-Sebald-Literaturpreis 2020 oder dem Deutschen Preis für Nature Writing 2020.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Stiftung Demokratie Saar und Ludwig Hofstätter im Rahmen der Lesereihe BÖLL & HOFSTÄTTER

Die Eintrittskarten (8 Euro, erm. 5 Euro) erhalten Sie in der Buchhandlung St. Johann, Kronenstraße 6, 66111 Saarbrücken, Tel.: 0681-95805464 oder über: buchhandlung.st.johann@t-online.de

Stadtrundgang „Juden in Saarbrücken bis 1940“

Sonntag, den 8.Mai 2021 / 14:00 Uhr
Sonntag, den 9.Oktober 2021 / 14:00 Uhr

 

Ein Stadtrundgang zu Orten ihres Wirkens
mit Marcel Wainstock

Mit der allgemeinen demografischen und wirtschaftlichen Expansion Saarbrückens am Ende des 19. Jahrhunderts und bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts wuchs auch die hiesige jüdische Gemeinde, deren Mitglieder einen wesentlichen Anteil an der Entwicklung und dem Wohlergehen der Stadt hatten.

Abgesehen davon, dass es in dieser Zeit ein blühendes jüdisches Gemeindeleben gab, haben viele erfolgreiche jüdische Kaufmannsfamilien wie z.B. die Inhaber des 1865 gegründeten Kaufhauses E. Weil Söhne, zum Glanz der neu entstandenen Bahnhofstraße beigetragen.

Zahlreiche Juden waren als renommierte Ärzte und Ärztinnen sowie als Rechtsanwälte in unserer Stadt tätig. Auch das damalige Stadttheater zählte einige jüdische Mitarbeiter als leitende Angestellte, Musiker oder Schauspieler. Und nicht zuletzt führte der unermüdliche Einsatz von Rabbiner Dr. Rülf und seinen Mitstreitern zum „Römischen Abkommen“, das es nach der Angliederung des Saargebiets an das nationalsozialistisch regierte Reich Juden und nichtjüdischen Regimegegnern ermöglichte, nach der Saarabstimmung ein Jahr lang das Land unter Mitnahme ihres Eigentums unbehelligt zu verlassen.

Während des Rundgangs lernen wir die Geschichte der Saarbrücker jüdischen Vorkriegsgemeinde und ihrer Synagoge in ihrer Blütezeit kennen, aber auch die Phasen ihres durch die NS-Verfolgungen bedingten Niedergangs bis zu ihrer Auflösung.

Marcel Wainstock war langjähriger Geschäftsführer der Synagogengemeinde Saar und gilt als profunder Kenner der jüdischen Geschichte an der Saar.

Die Treffpunkte werden nach Anmeldung bekannt gegeben, eine Anmeldung ist erforderlich unter: boell.stiftung@t-online.de Tel.: 0681 / 58 35 60
Sollte wider Erwarten am Tag des Stadtrundgangs ein „verkaufsoffener Sonntag“ in der Innenstadt stattfinden, behalten wir uns eine Verschiebung des Stadtrundgangs vor.

Flyer zum Download

Filmvorführung: Der neue Kalte Krieg – mehr Atomwaffen für Europa?

Freitag,  8. April 2022 / 19.00 Uhr
Kino 8 1/2, Nauwieserstr. 19 / Saarbrücken

D 2018, R: Andreas Orth, B: Andreas Orth, 43 Min, Dokumentation

In den 1980er Jahren gingen in Europa Millionen Menschen auf die Straße, um gegen die atomare Aufrüstung zu demonstrieren. Nach Ende des Kalten Krieges wurden Tausende Atomwaffen aus Europa abgezogen. Doch seither hat sich die politische Lage wieder dramatisch verschärft, ein atomares Wettrüsten zwischen den USA und Russland ist bereits in vollem Gange. Droht ein neuer Kalter Krieg?
Zahlreiche Experten schätzen die Gefahr eines Atomangriffs als wahrscheinlicher als zu Zeiten des Ost-West-Konflikts ein und sprechen von einem zweiten nuklearen Zeitalter. Der INF-Vertrag – einst durch die Staatsoberhäupter der USA und der Sowjetunion, Reagan und Gorbatschow, abgeschlossen, um eine kurz bevorstehende atomare Eskalation zu verhindern – wird scheinbar sowohl von den Russen als auch den Amerikanern gebrochen. Donald Trump drohte bereits mit seiner Kündigung. Das beunruhigende Szenario eines wieder denkbaren Atomwaffeneinsatzes hätte fatale Folgen für Europa.
Nicht nur wegen des wackelnden Vertrages stehen die Zeichen aktuell eher auf Konfrontation denn auf Deeskalation: Die Modernisierung von US-Atombomben auf europäischem Grund, Diskussionen über die Entwicklung einer eigenen Atombombe für Europa oder ständige Manöver auf beiden Seiten der NATO-Ostgrenze im Baltikum verschärfen die Situation beträchtlich.
Regisseur Andreas Orth analysiert ein hochaktuelles Thema in einer sich politisch rasant verändernden Situation: Eine Renaissance der Atomwaffen hatte kaum jemand mehr erwartet, doch sie wird in den kommenden Jahren die Sicherheitspolitik dominieren. Und sollten die Hardliner sich durchsetzen, droht womöglich das Ende einer friedlichen Epoche. (ard.de).

Eine Veranstaltung in Kooperation mit: Naturfreunde Saarland, Sektion Straßenbahn Saarbrücken, Kino 8 1/2

Die kleineren Saarparteien – Polittalk Live und Online

Montag, 21. März 2022 / 18:00 Uhr
Großer Saal der Arbeitskammer / Fritz-Dobisch-Straße 6-8 / 66111 Saarbrücken

Polittalk im Vorfeld der Wahlen zum Saarländischen Landtag am 27. März 2022 mit den Spitzenkandidat*innen der kleineren Parteien.

– LISA BECKER, Die Grünen Saar
– ANGELIKA HIEßERICH-PETER, FDP Saar
– WERNER RIED, bunt.saar
– BARBARA SPANIOL, Die Linke-Saar

Moderator*innen
– TONI KOCH, Ex-Deutschlandradio
– CHRISTOPH SCHMIDT-LUNAU, TAZ
Einführende Worte
MICHAEL QUETTING, Vors. Peter Imandt Geselschaft/Rosa Luxemburg Stiftung-Saar
Großer Saal der Arbeitskammer
Fritz-Dobisch-Straße 6-8
66111 Saarbrücken
Da Plätze begrenzt (3G-Regel), bitten wir um Anmeldung per Email: Imandt@web.de
Veranstaltung in Kooperation mit der Peter Imandt Gesellschaft / Rosa Luxemburg Stiftung Saarland