Lesung Kurt Emser: „Wider die Schönfärberei“ VERSCHOBEN

Montag, 26. April 2021 / 19 Uhr / Saarländisches Künstlerhaus

Moderation: Nicole Baronsky-Ottmann, Kunsthistorikerin und -journalistin
Mit Jörg W. Gronius, Klaus Harth, Antje Hecker, Albert Herbig, Dr. Mazurkiewicz-Wonn
Musik und Performance: Stefan Scheib/Julien Blondel/Johannes Schmitz/Klaus Harth

Der 2017 verstorbene Kurt Emser war ein kritischer Geist und betrachtete die Auswüchse des kapitalistischen Wirtschaftslebens mit großer Skepsis. Entsprechend waren ihm die Gewinner des Systems — die Typen, die einem das Leben absaugen — zutiefst suspekt, während er viel Sympathie mit den Verlierern desselben hegte. So verwundert es wenig, dass diese Haltung auf vielfältige Weise auch in den Arbeiten Kurt Emsers zu Ausdruck kam: Arbeiten, in den er Obdachlosen ein Denkmal setze, Arbeiten, in denen er die Verpackungen der glitzernden Warenwelt übermalte und Arbeiten, in denen er die Reichen und Schönen dieser Welt auf die Bühne holte. Vier Jahre nach seinem Tod präsentieren die Herausgeber Klaus Harth, Antje Hecker, Albert Herbig eine umfangreiche Monografie über das Leben und Werk Kurt Emsers.

Eine Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung durch die Heinrich Böll Stiftung Saar, die Stiftung ME SAAR sowie die SaarlandSporttoto GmbH.

Wegen der begrenzten Besucherzahl ist eine Anmeldung unter Angabe Ihrer Kontaktdaten notwendig. Das Tragen einer medizinischen Maske sowie ein tagesaktueller negativer Corona-Test (nicht älter als 24 Stunden) sind verpflichtend. Darüberhinaus gelten die dann aktuellen Hygiene-Regeln.

Sollte die Veranstaltung kurzfristig abgesagt werden müssen, wird sie zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Mehr Informationen finden Sie unter: www.kuenstlerhaus-saar.de

Online-Vortrag: Der 1. Mai in Deutschland

Samstag, 1. Mai 2021 / 19:00 Uhr / online via Zoom

Kampftag der internationalen Arbeiter_innenklasse – Tag der (deutschen) Arbeit

Vom größten Teil der Bevölkerung wird der 1. Mai heute in Deutschland als unpolitischer Tag zum Wandern oder Entspannen genutzt. Dieser Tag verweist jedoch wie kaum ein anderer, historisch wie aktuell, auf die lange Geschichte der Klassenkämpfe.
Im 19. Jahrhundert zunächst Kampftag für den 8-Stunden Tag, wurde er bald weltweit zum Kampftag der Arbeiter_innenklasse für ihre ökonomischen und politischen Interessen. Doch gerade in Deutschland ist die Geschichte des 1. Mai für fortschrittliche und antifaschistische Menschen widersprüchlich: steht der Tag hier doch auch für die Integration der deutschen Arbeiter_innenklasse in den nationalsozialistischen Rassenstaat und die deutsche Volksgemeinsschaft.
Der Vortrag führt in die Geschichte des 1. Mai ein, will dessen Historie, vor allem in Deutschland, nachvollziehbar machen und einen Einblick in verschiedene Spaltungslinien der Arbeiter_innenbewegung geben: Welche verschiedenen Konzepte gibt und gab es, diesen Tag zu begehen? Auch soll, durch eine Reflexion der größten Niederlage der deutschen Arbeiter_innenbewegung 1933, gefragt werden: Inwiefern ist der Bezug auf den Klassenkampf in Deutschland einer emanzipatorischen Politik zuträglich? Abschließend kann diskutiert werden, welche Anforderungen die Begehung des 1. Mai in Deutschland an eine antifaschistische und revolutionäre Bewegung stellt.
Eine Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung Saar in Kooperation mit ConnAct Saar, Antifa Saar / Projekt AK, Crithink! e.V – Gesellschaft für kritisches Denken und Handeln.
Um an der Veranstaltung teilnehmen zu können, ist eine Anmeldung über folgende E-Mail-Adresse notwendig: anmeldung@connact-saar.org

Grüne Braune – Onlinevortrag mit Peter Bierl

Freitag, 26. Februar / 19 Uhr / online über zoom (Zugangsdaten siehe unten)

Umweltschutz ist nicht per se links, sondern hat auch braune Wurzeln und Kontinuitäten. Pioniere waren die Lebensreformer und Heimatschützer im Kaiserreich. Sie bepflanzten später die Seitenstreifen von Hitlers Autobahnen mit heimischen Gewächsen, entwarfen Landschaftspläne zur Germanisierung von Lebensraum im Osten oder testeten biodynamische Methoden in Konzentrationslagern. Heute hält die AfD den Klimawandel für Hysterie und Verschwörung, während Neonazis in Randlagen als Ökobauern siedeln und Ideologen der Neuen Rechten die Deutungshoheit in der Umweltfrage anpeilen, um antisemitische und rassistische Vorstellungen zu verbreiten. Die einen verteidigen Kohleabbau, Flugreisen und Fleischkonsum ohne Grenzen, die anderen sprechen jene Umweltschützer und Globalisierungskritiker an, die Heimat, Nation und Staat lieben und die Vielfalt der Kulturen bewahren wollen, als handele es sich um verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Alle Rechten unterstellen ebenso wie Tiefenökologen und Biozentristen, der Planet sei überbevölkert. Greenpeace-Gründer Paul Watson bezeichnet den Menschen als Virus, welches die Erde befallen habe. Solche Menschenfeindlichkeit stößt in der Mitte der Gesellschaft auf große Resonanz. Der Vortrag bietet einen Überblick über aktuelle Positionen der Rechten im Umweltbereich, einen historischen Rückblick, behandelt ideologische Schnittstellen und wirft zuletzt die Frage nach einer sozialistischen Perspektive auf.

Peter Bierl ist freier Journalist, Mitglied der Gewerkschaft Verdi und lebt in der Nähe von München. Zuletzt sind von ihm erschienen „Die Revolution ist großartig – Was Rosa Luxemburg uns heute noch zu sagen hat“ (2020) sowie „Keine Heimat nirgendwo. Eine linke Kritik der Heimatliebe“ (2020) und „Einmaleins der Kapitalismusk“ (2018).

Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Saar in Kooperation mit der Linken Liste Saarbrücken und Students for Future an der Universität des Saarlandes.

Facebook-Veranstaltung:
https://www.facebook.com/events/610923493212937/

Zugangsdaten Zoom:

Zoom-Meeting beitreten
https://us02web.zoom.us/j/83893684875…
Meeting-ID: 838 9368 4875
Kenncode: 485067

 

6. Freejazzfestival Saarbrücken

Celebrating the 80th birthday of Brötzmann & the power of free improvisation

 

6. Freejazzfestival Saarbrücken, 29. September bis 3. Oktober 2021


Programm:

Prolog
Mittwoch, 29. September  2021 / 19:00 uhr / Kino 8 ½

SteDaJoDa
Stefan Scheib – bass
Daniel Studer – bass
Johannes Schmitz – gitarre
Daniel „D-Flat“ Weber – schlagzeug

Dokumentarfilm
„Soldier of the Road: A Portrait of Peter Brötzmann“,
F  2011, OmU, 93 Min., Regie: Bernard Josse

Konzertvideo
Peter Brötzmann Trio & Quintett live in der Leipziger legendären naTo!,  am 14. 12. 2019  aufgenommen hautnah mit bis zu 8 Kameras
Big Bad Brötzmann Trio:  15 Min.
Peter Brötzmann – tg, ts, cl
Oliver Schwerdt – p, perc
Christian Lillinger – dr, perc

Big Bad Brötzmann Quintet:  35 Min.
Peter Brötzmann – tg, ts, cl
Oliver Schwerdt – p, perc
John Edwards – b
John Eckhardt- b
Christian Lillinger – dr, perc
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Auftakt
Donnerstag, 30. September 2021 / 18:30 uhr / Schloßkeller

QUATRE MARTEAUX dadaistische Metaperformance
Elodie Brochier- stimme
Geoffroy Muller- trompete
Hartmut Osswald – saxophon
Daniel Prätzlich – schlagzeug
Pascal Zimmer – elektronik

Podiumsgespräch
Ulrich Stock (ZEIT) mit Peter Brötzmann: „FreeJazz als Soziale Plastik“

GRID MESH
Frank Paul Schubert – saxophon
Christof Thewes – posaune
Andreas Willers – e-gitarre
Willi Kellers – schlagzeug

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1. Festivaltag
Freitag, 1. Oktober 2021 / 19:30 uhr / Gemeindezentrum Alte Kirche

Duos & Quartett ANKER / HEMINGWAY & TURNER / DONEDA
Lotte Anker – saxophon
Gerry Hemingway – schlagzeug
Roger Turner – schlagzeug
Michel Doneda – saxophon

BABY SOMMER TRIO
Oliver Schwerdt – klavier
Barry Guy – bass
Baby Sommer – schlagzeug

FULL BLAST
Peter Brötzmann – sax
Marino Pliakas – bass
Michael Wertmüller – drums

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2. Festivaltag
Samstag, 2. Oktober 2021 / 18:30 uhr / Gemeindezentrum Alte Kirche

FREEJAZZSAAR ORCHESTER: The New Thing in Saarbrooklyn!
Elodie Brochier– stimme, Claudia Hahn– flöte, Daniel Schmitz– trompete, Geoffroy Mueller– trompete, stimme, Christof Thewes– posaune, Michael Hupperts- posaune, tuba, Hartmut Oßwald– saxophon, Martin Schmiddi Schmidt– mandoline, Julien Blondel– cello, Johannes Schmitz-  gitarre, Stefan Scheib– contrabass, Ben Lehmann– contrabass, Pascal Zimmer– elektronik, Daniel Prätzlich– schlagzeug, Marius Buck- gongs, cymbals, sounds, Martial Frentzel- schlagzeug

THE WORKERS
Urs Leimgruber – sax
Omri Ziegele – sax, voice
Christian Weber – bass
Alex Huber – drums

HUMANIZATION QUARTET
Luis Lopes – e-gitarre
Rodrigo Amado – tenor saxophon
Aaron Gonzalez – bass t.b.c.
Stefan Gonzalez – schlagzeug t.b.c.

DIGITAL PRIMITIVES tbc
Cooper-Moore – diddley-bow, perc, fl, ashimba, mouth bow, hoe-handle harp
Assif Tsahar – ts, bcl
Chad Taylor  – dr

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Epilog
Sonntag, 3. Oktober 2021 / 11:00 uhr: Café Bar Zing / Rotenbergstraße 37

JAM-SESSIONS mit Festivalmusikern
Workshopband-Abschlußkonzert

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Während der Festivaltage live-Actionpainting von Jorgo Schäfer
Voraussichtliches Programm, Änderungen sind möglich.


Eintrittspreise:
Prolog Mi.: 13,– € / ermäßigt 8,– €
Auftakt Do.: 18,- € / ermäßigt 13,- €
Abendkarte Freitag: 32,– € / ermäßigt 25,– €
Abendkarte Samstag: 32,– € / ermäßigt 25,– €
Festivalkarte Fr. + Sa.: 55, – € / ermäßigt 40,– €

Aufgrund der limitierten Sitzplätze wird zur Reservierung der Tickets geraten, Kartenreservierung per email an: stwi@freejazzsaar.de. Vorbestellte Karten müssen eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn abgeholt werden. Abendkasse eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

Ausführliche Infos und Texte zu den Künstlern unter freejazzsaar.de

Gefördert wird das Festival durch das Kulturamt der Stadt Saarbrücken, Saartoto, Bundeszentrale für politische Bildung, Heinrich-Böll-Stiftung Saar, Sparkasse Saarbrücken, Kultusministerium,  ProHelvetia, Arbeit und Kultur, SR2 Kulturradio, VHS und private Spenden.

Online-Buchvorstellung: Konformistische Rebellen – Zur Aktualität des autoritären Charakters

Samstag, den 30. Januar 2021 / 13 Uhr
Online-Veranstaltung

Zahlreiche Zeitdiagnosen kreisen um den gemeinhin unerwarteten Aufstieg autoritärer Parteien und Bewegungen, der gegenwärtig weltweit zu beobachten ist. Knüpft man indes an die Erkenntnisse des frühen Frankfurter Instituts für Sozialforschung zum autoritären Charakter an, so überrascht die Attraktivität der neuen »falschen Propheten« keineswegs. Die Theorie des autoritären Charakters untersucht, wie Menschen unter bestimmten gesellschaftlichen Bedingungen das Bedürfnis nach Unterwerfung unter irrationale Autoritäten entwickeln und ebenso irrationale Feindbilder hervorbringen. In rund 20 Aufsätzen diskutieren die Autorinnen und Autoren des Sammelbandes „Konformistische Rebellen“ das Erklärungspotenzial einer psychoanalytisch informierten kritischen Theorie des Autoritarismus angesichts veränderter gesellschaftlicher Bedingungen.Katrin Henkelmann und Andreas Stahl werden in ihrem Vortrag einen Überblick über die im Buch enthaltenen Beiträge und Debatten geben. Dabei werden soll es vor allem um die Bedeutung der Arbeiten Leo Löwenthals für die Analyse des heutigen Autoritarismus und Populismus und die Bedeutung des Narzissmus für den autoritären Charakter gehen. Katrin Henkelmann und Andreas Stahl studieren Philosophie an der Universität Oldenburg und haben den Sammelband „Konformistische Rebellen. Zur Aktualität des autoritären Charakters“ mit herausgegeben.

Das Buch ist erschienen im Verbrecher Verlag. Mehr Infos zum Buch, Leseprobe und Bestellung über:
https://www.verbrecherverlag.de/book/detail/1025

Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Saar in Kooperation mit Crithink e.V. – Gesellschaft zur Förderung des kritischen Denkens und Handelns und ConnAct Saar.
Eine Anmeldung mit Namen unter: anmeldung@connact-saar.org ist notwendig.

Online: Wenn alle Masken fallen – Verschwörungsmythen und die saarländische „Querdenker“-Bewegung

Freitag, den 8. Januar 2021 / 19:00 Uhr / Online-Veranstaltung

Spätestens seit Ende April letzten Jahres macht ein scheinbar neues Phänomen von sich reden: EsoterikerInnen, ImpfgegnerInnen, Verschwörungsgläubige und Neonazis gehen gemeinsam auf die Straße – vorgeblich, um gegen die Einschränkung der Grundrechte zu demonstrieren. Von legitimer Kritik ist man in dem Milieu jedoch weit entfernt. Vielmehr wähnt man sich im Widerstand gegen eine vermeintliche Diktatur und verbreitet krudeste Verschwörungserzählungen. Die haben im Zuge der Corona-Pandemie Hochkonjunktur. Der Vortrag wird sowohl theoretische Aspekte zur Entstehung und Verbreitung von Verschwörungsmythen beleuchten als auch die konkreten Struk­turen in der Region in den Blick nehmen.

Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Saar in Kooperation mit CriThink! e.V. – Gesellschaft zur Förderung des kritischen Denkens und Handelns, ConnAct Saar und der Antifa Saar / Projekt AK.
Anmeldung zu der Veranstaltung unter: crithink.de/masken/
oder über den direkten Link zum Registrierungsformular: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_VHdvxo0uRDWcB2jMHNv49w
Die Registrierung gilt nur für die angemeldete Person und kann nicht weitergegeben werden.

Zur Durchführung der Online-Veranstaltung verwenden wir „zoom“. Hinweise zur Datenverarbeitung finden sich auf der Website crithink.de unter: Impressum / Datenschutz und dort unter Zoom.

Download PDF Flyer

ABGESAGT: Filmvorführung: Adults in the Room

Donnerstag, 12. November 2020
17 Uhr und 20.30 Uhr

Kino 8 1/2 / Nauwieserstr. 19 / Saarbrücken

 

Deutsche Erstaufführung: ADULTS IN THE ROOM von Costra-Gavras ist eine Adaption des Sachbuchs „Die ganze Geschichte. Meine Auseinandersetzung mit Europas Establishment“ von Yanis Varoufakis. Frankreich / Griechenland 2019, 124 Minuten, Sprache: Englisch, Griechisch, Französisch mit Ulrich TUKUR, Christos LOULIS, Alexandros BOURDOUMIS

Als 2015 die Schuldenkrise Griechenlands auf einen Höhepunkt zusteuert, sieht sich Finanzminister Yanis Varoufakis mit Forderungen seitens der Eurozone konfrontiert, die die ökonomische und soziale Lage Griechenlands drastisch verschlimmern würden. Seine Kompromissvorschläge werden jedoch systematisch abgeblockt. Costa-Gavras, Großmeister des engagierten Polittrillers, dramatisiert gewohnt analytisch jene Verhandlungen, die immer mehr zu Ritualen erstarren. Politische Entscheidungen auf höchster EU-Ebene mutieren zur Farce, hinter der eine moderne griechische Tragödie sichtbar wird.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Griechenland Solidarität Saarbrücken, dem Buchladen Försterstrasse, der Rosa-Luxemburg-Stiftung Saarland und dem Kino 8 1/2 statt.

Diskussion zum Film:

Dienstag,  17. November / 18 Uhr
Versammlungsraum Nauwieser 19, Saarbrücken

Eine Diskussion scheint uns lohnend und wichtig, weil der Film auf äußerst seltene Art und Weise zeigt, wie sich im direkten Gespräch zwischen führenden Politikern/-innen die Zumutungen der EU-Austeritätspolitik, für die gerade auch die deutsche Regierung maßgeblich war, auf eine brutal-unverblümte Art und Weise zeigt. Dass es sich hierbei keineswegs nur um Vergangenheitsbewältigung handelt, zeigen die gegenwärtigen Diskussionen um die EU-Hilfspakete für Corona, bei denen vor allem „die sparsamen 4 (oder je nach Lesart 5)“ wieder in Richtung Austeritätspolitik argumentieren. Abgesehen von solchen inhaltlichen Fragen bietet die Präsentation im prominent besetzten Film – gegenüber dem zugrundeliegenden Buch von Varoufakis – auch denen eine Gelegenheit zur Auseinandersetzung, die die Lektüre des Buches verpasst haben.

weitere Informationen zum Film:

Interview mit Costra-Gavras: https://www.dw.com/de/costa-gavras-%C3%BCber-seinen-neuen-film/a-50621072
Hintergründe warum sich in Deutschland kein Film-Verleih fand: Wer hat Angst vor Yanis Varoufakis?

Ehemaliger Merkel-Berater und höchster EU-Beamter zum Regisseur von "Adults in the Room": "Machen Sie diesen Film nicht!"

 

Burschenschaften in Saarbrücken – Zur Kritik rechter Männerbünde

Donnerstag, 22. Oktober 2020 / 19:00 Uhr
Online Veranstaltung

Fackelzüge, Uniformen, „Ariernachweise“ und antisemitische Ausfälle – Rechte und deutschnationale Studentenverbindungen fallen immer wieder durch ein Verhalten auf, das ihr nach außen vertretenes Selbstbild als „demokratischen und rechtsstaatlichen Prinzipien verpflichtet“ regelmäßig in Frage stellt.
Unser Online-Vortrag „Burschenschaften in Saarbrücken – Rechtsradikale Männerbünde oder freiheitliche Akademikerverbände?“ stellt einige der in Saarbrücken aktiven Burschenschaften vor und geht unter anderem der Frage nach, welches Verhältnis die Burschenschaften und ihre Mitglieder tatsächlich zu grundlegenden demokratischen Werten, Gleichheit und Menschenrechten an den Tag legen. Referieren wird Marco Sutter von der Antifa Saar / Projekt AK. Die Saarbrücker Gruppe arbeitet seit vielen Jahren u.a. zu den Themen Antifaschismus, Antirassismus und gegen Antisemitismus und wirft regelmäßig ein wachsames Auge auf die Saarbrücker Burschenschaftsszene.

Die Veranstaltung findet über Zoom statt. Die nötigen Einwahlinformationen werden wir zeitnah veröffentlichen.
Hier gehts zur Facebook Veranstaltung
Ein Veranstaltung in Kooperation mit der Linken Liste –  SDS & Unabhängige Saar.

 

Wallflower Boogie für alle Queers und Rioters

Samstag, 7.  November 2020 / 20 Uhr
Streaming Version

 

Ursprünglich sollte der Wallflower Boogie in Auftritte verschiedener (queer-) feministischer Rapper*innen und DJ+anes unterteilen. Es sollte zudem einen offenen Raum geben in dem verschiedene Künstler*innen, Fotograf*innen, Tattoo-artists und Zine-makers ausstellen, tätowieren und verkaufen/verschenken7tauschen. Alle sollten eingeladen sein sich inspirieren zu lassen und das Ein doer Andere auch selbst auszuprobieren.

Durch die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Maßnahmen aber auch zum Schutz von uns allen, wird es nun eine Streaming-Version des Wallflower Boogies geben. Gemeinsam mit euch soll es weiterhin Ziel des Events sein, das queere und (queer-) feministische Netzwerk im saarländischen Raum zu stärken, Personen zu empowern und ihnen einen Rahmen zum tanzen und feiern sowie für Inspiration und gemeinsames Wachsen zu schaffen. Mit ganz viel Herzblut und Eifer arbeiten wir nun daran, dieses Event in euer Zuhause zu verlegen, werden die Auftritte Streamen und haben uns auch sonst ein paar tolle Ideen einfallen lassen. Es bleibt spannend.

Mehr zum Event und zum Livestream findet ihr ganz bald über das Instagram (@wallflowerboogie)
Oder in der Facebook-Veranstaltung

Hier findest du alle weiteren Links:

https://linktr.ee/wallflowerboogie

CoronaFree-JazzMarathon

Samstag, 10. Oktober / Gemeindezentrum Alte Kirche / Ev.-Kirch-Straße 27 / 66111 Saarbrücken

Matinée: 11.00 Uhr – 13.00 Uhr
Teatime: 16.00 Uhr – 18.00 Uhr
Soirée: 20.00 Uhr – 22.00 Uhr

JazzMarathon Saarbrücken zur Unterstützung der regionalen freien Szene

 

In Anbetracht der Notlage, in die v.a. die freischaffenden Musiker jetzt durch das Wegbrechen vieler Engagements geraten sind, hat sich der FreeJazzSaar – Verein für zeitgenössische Musik e.V dazu entschlossen, ein Solidaritätsfestival zur Unterstützung der regionalen freien Jazzmusikszene zu organisieren, um den betroffenen Künstlern in dieser schwierigen Zeit eine hoffnungsstiftende Perspektive aufzuzeigen und ihnen zu verdeutlichen, daß sie nicht vergessen sind, sondern als Kulturschaffende von ihrer Heimatregion als „systemrelevant“ anerkannt werden. Geplant ist ein langer JazzTag in drei Teilen mit Musikern aus einem Pool bereits bestehender Bands, die in Kurzauftritten mit teilweise modifizierten Besetzungen auf eine abwechslungsreiche und energetisch mitreißende Weise die stilistische Vielfalt der großregionalen freien Jazzszene präsentieren.

Aufgrund der Corona-Krise ist jedoch noch unklar, unter welchen Bedingungen die Veranstaltung stattfinden kann, wie viele Zuhörer live zugelassen werden können oder ob eine Streaming-Lösung umgesetzt werden muß. In jedem Falle wären wir aber für eine solidarische Unterstützung dieses Projektes sehr dankbar, die auch in Form von Spenden erfolgen könnte http://freejazzsaar.de/pages/foerdern-spenden.php

Eintritt jeweils 15,- € / ermäßigt 10,- €
Ticketreservierung per email an stwi(at)freejazzsaar(dot)de