ABGESAGT: Filmvorführung: Adults in the Room

Donnerstag, 12. November 2020
17 Uhr und 20.30 Uhr

Kino 8 1/2 / Nauwieserstr. 19 / Saarbrücken

 

Deutsche Erstaufführung: ADULTS IN THE ROOM von Costra-Gavras ist eine Adaption des Sachbuchs „Die ganze Geschichte. Meine Auseinandersetzung mit Europas Establishment“ von Yanis Varoufakis. Frankreich / Griechenland 2019, 124 Minuten, Sprache: Englisch, Griechisch, Französisch mit Ulrich TUKUR, Christos LOULIS, Alexandros BOURDOUMIS

Als 2015 die Schuldenkrise Griechenlands auf einen Höhepunkt zusteuert, sieht sich Finanzminister Yanis Varoufakis mit Forderungen seitens der Eurozone konfrontiert, die die ökonomische und soziale Lage Griechenlands drastisch verschlimmern würden. Seine Kompromissvorschläge werden jedoch systematisch abgeblockt. Costa-Gavras, Großmeister des engagierten Polittrillers, dramatisiert gewohnt analytisch jene Verhandlungen, die immer mehr zu Ritualen erstarren. Politische Entscheidungen auf höchster EU-Ebene mutieren zur Farce, hinter der eine moderne griechische Tragödie sichtbar wird.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Griechenland Solidarität Saarbrücken, dem Buchladen Försterstrasse, der Rosa-Luxemburg-Stiftung Saarland und dem Kino 8 1/2 statt.

Diskussion zum Film:

Dienstag,  17. November / 18 Uhr
Versammlungsraum Nauwieser 19, Saarbrücken

Eine Diskussion scheint uns lohnend und wichtig, weil der Film auf äußerst seltene Art und Weise zeigt, wie sich im direkten Gespräch zwischen führenden Politikern/-innen die Zumutungen der EU-Austeritätspolitik, für die gerade auch die deutsche Regierung maßgeblich war, auf eine brutal-unverblümte Art und Weise zeigt. Dass es sich hierbei keineswegs nur um Vergangenheitsbewältigung handelt, zeigen die gegenwärtigen Diskussionen um die EU-Hilfspakete für Corona, bei denen vor allem „die sparsamen 4 (oder je nach Lesart 5)“ wieder in Richtung Austeritätspolitik argumentieren. Abgesehen von solchen inhaltlichen Fragen bietet die Präsentation im prominent besetzten Film – gegenüber dem zugrundeliegenden Buch von Varoufakis – auch denen eine Gelegenheit zur Auseinandersetzung, die die Lektüre des Buches verpasst haben.

weitere Informationen zum Film:

Interview mit Costra-Gavras: https://www.dw.com/de/costa-gavras-%C3%BCber-seinen-neuen-film/a-50621072
Hintergründe warum sich in Deutschland kein Film-Verleih fand: Wer hat Angst vor Yanis Varoufakis?

Ehemaliger Merkel-Berater und höchster EU-Beamter zum Regisseur von "Adults in the Room": "Machen Sie diesen Film nicht!"

 

Burschenschaften in Saarbrücken – Zur Kritik rechter Männerbünde

Donnerstag, 22. Oktober 2020 / 19:00 Uhr
Online Veranstaltung

Fackelzüge, Uniformen, „Ariernachweise“ und antisemitische Ausfälle – Rechte und deutschnationale Studentenverbindungen fallen immer wieder durch ein Verhalten auf, das ihr nach außen vertretenes Selbstbild als „demokratischen und rechtsstaatlichen Prinzipien verpflichtet“ regelmäßig in Frage stellt.
Unser Online-Vortrag „Burschenschaften in Saarbrücken – Rechtsradikale Männerbünde oder freiheitliche Akademikerverbände?“ stellt einige der in Saarbrücken aktiven Burschenschaften vor und geht unter anderem der Frage nach, welches Verhältnis die Burschenschaften und ihre Mitglieder tatsächlich zu grundlegenden demokratischen Werten, Gleichheit und Menschenrechten an den Tag legen. Referieren wird Marco Sutter von der Antifa Saar / Projekt AK. Die Saarbrücker Gruppe arbeitet seit vielen Jahren u.a. zu den Themen Antifaschismus, Antirassismus und gegen Antisemitismus und wirft regelmäßig ein wachsames Auge auf die Saarbrücker Burschenschaftsszene.

Die Veranstaltung findet über Zoom statt. Die nötigen Einwahlinformationen werden wir zeitnah veröffentlichen.
Hier gehts zur Facebook Veranstaltung
Ein Veranstaltung in Kooperation mit der Linken Liste –  SDS & Unabhängige Saar.

 

Wallflower Boogie für alle Queers und Rioters

Samstag, 7.  November 2020 / 20 Uhr
Streaming Version

 

Ursprünglich sollte der Wallflower Boogie in Auftritte verschiedener (queer-) feministischer Rapper*innen und DJ+anes unterteilen. Es sollte zudem einen offenen Raum geben in dem verschiedene Künstler*innen, Fotograf*innen, Tattoo-artists und Zine-makers ausstellen, tätowieren und verkaufen/verschenken7tauschen. Alle sollten eingeladen sein sich inspirieren zu lassen und das Ein doer Andere auch selbst auszuprobieren.

Durch die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Maßnahmen aber auch zum Schutz von uns allen, wird es nun eine Streaming-Version des Wallflower Boogies geben. Gemeinsam mit euch soll es weiterhin Ziel des Events sein, das queere und (queer-) feministische Netzwerk im saarländischen Raum zu stärken, Personen zu empowern und ihnen einen Rahmen zum tanzen und feiern sowie für Inspiration und gemeinsames Wachsen zu schaffen. Mit ganz viel Herzblut und Eifer arbeiten wir nun daran, dieses Event in euer Zuhause zu verlegen, werden die Auftritte Streamen und haben uns auch sonst ein paar tolle Ideen einfallen lassen. Es bleibt spannend.

Mehr zum Event und zum Livestream findet ihr ganz bald über das Instagram (@wallflowerboogie)
Oder in der Facebook-Veranstaltung

Hier findest du alle weiteren Links:

https://linktr.ee/wallflowerboogie

CoronaFree-JazzMarathon

Samstag, 10. Oktober / Gemeindezentrum Alte Kirche / Ev.-Kirch-Straße 27 / 66111 Saarbrücken

Matinée: 11.00 Uhr – 13.00 Uhr
Teatime: 16.00 Uhr – 18.00 Uhr
Soirée: 20.00 Uhr – 22.00 Uhr

JazzMarathon Saarbrücken zur Unterstützung der regionalen freien Szene

 

In Anbetracht der Notlage, in die v.a. die freischaffenden Musiker jetzt durch das Wegbrechen vieler Engagements geraten sind, hat sich der FreeJazzSaar – Verein für zeitgenössische Musik e.V dazu entschlossen, ein Solidaritätsfestival zur Unterstützung der regionalen freien Jazzmusikszene zu organisieren, um den betroffenen Künstlern in dieser schwierigen Zeit eine hoffnungsstiftende Perspektive aufzuzeigen und ihnen zu verdeutlichen, daß sie nicht vergessen sind, sondern als Kulturschaffende von ihrer Heimatregion als „systemrelevant“ anerkannt werden. Geplant ist ein langer JazzTag in drei Teilen mit Musikern aus einem Pool bereits bestehender Bands, die in Kurzauftritten mit teilweise modifizierten Besetzungen auf eine abwechslungsreiche und energetisch mitreißende Weise die stilistische Vielfalt der großregionalen freien Jazzszene präsentieren.

Aufgrund der Corona-Krise ist jedoch noch unklar, unter welchen Bedingungen die Veranstaltung stattfinden kann, wie viele Zuhörer live zugelassen werden können oder ob eine Streaming-Lösung umgesetzt werden muß. In jedem Falle wären wir aber für eine solidarische Unterstützung dieses Projektes sehr dankbar, die auch in Form von Spenden erfolgen könnte http://freejazzsaar.de/pages/foerdern-spenden.php

Eintritt jeweils 15,- € / ermäßigt 10,- €
Ticketreservierung per email an stwi(at)freejazzsaar(dot)de

 

Neue Polnische Filme: IKARUS

Mittwoch, 9. Dezember / 20.00 Uhr
Kino 8 1/2, Nauwieserstr. 19 / Saarbrücken

IKAR. LEGENDA MIETKA KOSZA PL/I 2019, R u B: Maciej Pieprzyca, K: Witold Plóciennik, Sch: Piotr Kmiecik, M: Leszek Mozdzer, D: FSK: kA, 118 Min, OmU

IKARUS ist ein biografischer Spielfilm über den Jazzpianisten Mieczyslaw „Mietek“ Kosz, der als einer der wichtigsten polnischen Jazzmusiker der späten 1960er und frühen 1970er Jahre gilt. Wir beobachten das Leben von Mietek Kosz durch ausgewählte Episoden, die die einflussreichsten Momente in seinem Leben darstellen: seine Kindheit auf einem armen Bauernhof, den Verlust seines Sehvermögens im Alter von 12 Jahren, die Kariere als Jazzmusiker, Liebesenttäuschungen und seine Depressionen. Wir sind Zeugen der großen Höhen, die er in seiner Karriere erreicht, begleitet von seiner Einsamkeit und seinem verzweifelten Bedürfnis nach Akzeptanz. Der Rebell aus dem ostpolnischen Dorf, der seinen Träumen folgt und Jazz spielen will, lebt sein eigenes Leben – trotz Krankheit und Pech. Er wird phänomenal von Dawid Ogrodnik gespielt, ebenfalls ein Pianist, der Inspiration für diese Rolle im Spiel von Bill Evans fand. Es ist eine reflektierende, nervöse, improvisierte Jazzgeschichte über einen blinden, vergessenen Musiker, der vor 46 Jahren tragisch gestorben ist. Pieprzyca führt die Handlung auf facettenreiche Weise an und entwickelt das Hauptthema: Leidenschaft für Musik, die dem Helden den Zugang zur Intimität mit Menschen eröffnet. Der Film zeigt ebenso Schicksale anderer Stars und schafft ein bittersüßes, intimes Panorama der verschwendeten Musiktalente der Volksrepublik Polen. (Waldemar Spallek)

Begrüßung: Waldemar Spallek, Kino achteinhalb. Nach dem Film findet ein Filmgespräch mit dem Regisseur via Skype statt.

Die Reihe „Neue polnische Filme“ ist eine Veranstaltungsreihe des Kinos achteinhalb und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Saar in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Saar, dem Ministerium für Finanzen und Europa, der Arbeit und Kultur Saarland GmbH, der Arbeitskammer des Saarlandes, der Union Stiftung, der VHS des Regionalverbands Saarbrücken und der Saarland Sporttoto GmbH.

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ABGESAGT: Neue Polnische Filme: CHARLATAN

Mittwoch, 25. November / 20.00 Uhr
Kino 8 1/2, Nauwieserstr. 19 / Saarbrücken

 

Charlatan PL/CZ/SK 2020, R: Agnieszka Hollan, 2. Regie: kasia Adamik, B: Marek Epstein, K: Martin Strba, Sch: Pavel Hrdlicka, M: , Antoni Komasa-Łazarkiewicz D: Ivan Trojan, Josef Trojan, Juraj Loj, Jaroslava Pokorná, FSK: keine Angabe, 118 Min, OmU

Souveränität und Solidarität zeichnen Jan Mikolášek aus. Er ist talentiert, sensibel, durchsetzungsfähig, rätselhaft. Ob als junger oder alter Mann, privat wie öffentlich, ein Mensch der Tat, Vernunft und Intuition. Ein Wunderheiler. Der Blick durchs Uringläschen genügt, schon weiß er, woran seine Patienten leiden. Mit dem Ruhm kommt auch der Reichtum, und das zu einer Zeit, als die Tschechoslowakei Spielball zwischen den Machtblöcken ist. Die Regime des Nationalsozialismus und des Kommunismus beschützen und benutzen ihn. Er hilft, wo das System versagt. Doch in den Jahren des Poststalinismus werden die politischen Verhältnisse unberechenbar. Mikolášeks Sonderstatus gerät in Gefahr. Gemeinsam mit seinem Assistenten František, mit dem ihn, wie auch der Staatssicherheit bekannt ist, weit mehr verbindet als die Kräuterheilkunde, wird der Scharlatan auf die moralische Probe gestellt. Auf Grundlage der Biografie von Jan Mikolášek (1889–1973) und mit dem Drehbuch von Marek Epstein erkundet Agnieszka Holland erneut den Konnex von Privatem und Politischem, den Zusammenhang zwischen den Zeitläufen und der Geschichte eines unkonventionellen Individuums. (berlinale Katalog)

Begrüßung: Waldemar Spallek, Kino achteinhalb. Nach dem Film findet ein Filmgespräch mit dem Regisseur via Skype statt.

Die Reihe „Neue polnische Filme“ ist eine Veranstaltungsreihe des Kinos achteinhalb und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Saar in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Saar, dem Ministerium für Finanzen und Europa, der Arbeit und Kultur Saarland GmbH, der Arbeitskammer des Saarlandes, der Union Stiftung, der VHS des Regionalverbands Saarbrücken und der Saarland Sporttoto GmbH.

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ABGESAGT: Neue Polnische Filme: SUPERNOVA

Donnerstag, 19. November / 20.00 Uhr
Kino 8 1/2, Nauwieserstr. 19 / Saarbrücken

PL 2019, R u B: Bartosz Kruhlik, K: Michal Dymek, Sch: Magdalena Chowans-ka, M: Endy Yden,D: Marcin Hycnar, Marcin Zarzeczny, Agnieszka Skibicka, Anna Mrozowska, FSK: kA, 78 Min, OmU

Iwona hat sich von Michal getrennt. Sie nimmt ihre Kinder mit sich. Es darf angenommen werden, daß das alles nicht zum ersten Mal geschieht: sie verlässt ihn, er torkelt ihr betrunken schreiend auf der Straße hinterher. Aber diesmal ist es anders: sie verlässt Michal für Slawek. Michal stolpert, stürzt in den Straßengraben und sieht nicht, wie Iwona von einem Auto angefahren wird. Das Leben dreier Männer wird von dem Autounfall erschüttert. Das von Michal, als er wieder zur Besinnung kommt und die Tragweite für sich und seine Familie begreift. Das des jungen Polizeibeamten, der als erster zu dem Unfallort gerufen wird. Und das des Fahrers, der zunächst die Flucht ergreifen will, dann aber realisiert, sich auf diese Weise niemals aus der Verantwortung ziehen zu können. SUPERNOVA kombiniert perfekt individuelle Schicksale den Problemen der polnischen Gesellschaft. Die Handlung des Films spielt auf einer leeren Landstraße, während die Ereignisse immer weitere gesellschaftliche Gruppen einbeziehen. Der Film zeichnet das Bild sozialer und politischer Abhängigkeit nach. Er ist zwar in Polen verortet, greift dabei aber universelle Themen auf, wie z.B. politische Seilschaften, schwindender Einfluss von Autoritäten, Psychologie der Menge, Religiosität, aber auch Verhältnis von Verbrechen und Bestrafung. All dies wird vom Regisseur gekonnt in einer Geschichte verflochten, die nur wenigen Stunden spielt und nie überfrachtet wird.

Begrüßung: Waldemar Spallek, Kino achteinhalb. Nach dem Film findet ein Filmgespräch mit dem Regisseur via Skype statt.

Die Reihe „Neue polnische Filme“ ist eine Veranstaltungsreihe des Kinos achteinhalb und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Saar in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Saar, dem Ministerium für Finanzen und Europa, der Arbeit und Kultur Saarland GmbH, der Arbeitskammer des Saarlandes, der Union Stiftung, der VHS des Regionalverbands Saarbrücken und der Saarland Sporttoto GmbH.

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ABGESAGT: Neue Polnische Filme: HERR T.

Donnerstag, 5. November / 20.00 Uhr
Kino 8 1/2, Nauwieserstr. 19 / Saarbrücken

 

Pan T. PL 2019, R: Marcin Krysztalowicz, B: Andrzej Golda, Marcin Krzysztalowicz, K: Adam Bajerski, Sch: Wojciech Mrówczynski, M: Michal Wozniak, D: Pawel Wilczak, Sebastian Stankiewicz, Maria Sobocinska, Jerzy Bonczak, Wojcíech Miecwaldowski, FSK: kA, 103 Min, s/w, OmeU

Warschau im Jahr 1953 ist ein Ort, an dem alles möglich ist. Die allgegenwärtige Unsicherheit, Denunziation und Kontrolle werden mit Wodka und guter Gesellschaft gezähmt, Jazz ist im Keller der Kirche zu hören, und ein versehentliches Treffen mit dem ersten Parteisekretär Bierut auf der Toilette kann zu unerwarteten Vergiftungen führen. Wir sehen all diese Szenen aus der Perspektive des Schriftstellers Herrn T. sehen. Der Mann verdient seinen Lebensunterhalt damit, dass er einer schönen Schülerin für das Abitur Nachhilfeunterricht gibt. Vor nicht allzu langer Zeit hat Herr T. großartige Literatur geschaffen, „Heute“, sagt er, „macht er sich nur Notizen“. Herr T. ist intelligent, ironisch, selbstbewusst und gut gekleidet. Außerdem liebt er Jazz. Und hat Sinn für Humor. „Ich weiß nicht, ob ich mir mehr Sorgen über unproduktive Erektionen oder Kommunismus vor dem Fenster machen soll“, denkt er. Der hervorragend gespielte Held verbirgt hinter der Maske des Intellekts Schmerz und Enttäuschung, seine Unfähigkeit sich der kommunistischen Realität anzupassen. Krysztlowicz ist sich als Regisseur und Co-Autor des Drehbuchs bewusst, dass er selbstzerstörerische zeitgenössische Kontexte stärker treffen könnte, aber er fragt nur ironisch: „Quo vadis, Polen? “

Begrüßung: Waldemar Spallek, Kino achteinhalb. Nach dem Film findet ein Filmgespräch mit dem Regisseur via Skype statt.

Die Reihe „Neue polnische Filme“ ist eine Veranstaltungsreihe des Kinos achteinhalb und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Saar in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Saar, dem Ministerium für Finanzen und Europa, der Arbeit und Kultur Saarland GmbH, der Arbeitskammer des Saarlandes, der Union Stiftung, der VHS des Regionalverbands Saarbrücken und der Saarland Sporttoto GmbH.

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Neue Polnische Filme: DAS SÜSSE ENDE DES TAGES

Montag, 19. Oktober / 20.00 Uhr
Kino 8 1/2, Nauwieserstr. 19 / Saarbrücken

 

SLODKI KONIEC DNIA/ LA DOLCE FINE GIORNATAPL / I 2019, R: Jacek Borcuch, B: Jacek Borcuch, Szczepan Twardon, K: Michal Dymek, Sch: Przemyslaw Chruscielewski, M: Daniel Bloom, D: Krystyna Janda, Kasia Smutniak, Vincent Riotta, Antonio Catania, Robin Renucci, FSK: k. A., 92 Min, OmeU

Maria Linde, eine Dichterin polnisch-jüdischer Abstammung, lebt mit ihrem italienischen Ehemann Antonio in einem rustikalen Landhaus in der Toskana. Dort bekommt sie regelmäßig  Besuch von ihrer Tochter, ihrem Schwiegersohn und den beiden Enkelkindern Elena und Salvatore. Die idyllische Stimmung beginnt umzuschlagen, als sie erfährt, dass sie den Literaturnobelpreis gewonnen hat. Ihre bisherigen Lebensumstände beginnen zu bröckeln, als sie von einem Terror-Angriff in Rom erfährt und vor diesem Hintergrund gebeten wird, im Rathaus eine Dankesrede zu halten, zu der neben anderen Honoratioren auch der Bürgermeister geladen ist. Nachdem sie, verwirrt und beunruhigt durch den Terror-Angriff, zu aller Überraschung in ihrer Rede nicht nur den Nobelpreis ablehnt, sondern auch das Ende der europäischen Werte kritisiert, findet ihr bisheriges Leben endgültig ein Ende. DAS SÜSSE ENDE DES TAGES ist eine elegante Interpretation der europäischen Flüchtlingskrise und der liberalen Nachkriegswerte. (imdb) Auf dem Sundance-Filmfestival erhielt Krystyna Janda den Preis als beste Darstellerin.

Begrüßung: Waldemar Spallek, Kino achteinhalb. Nach dem Film findet ein Filmgespräch mit dem Regisseur via Skype statt.

Die Reihe „Neue polnische Filme“ ist eine Veranstaltungsreihe des Kinos achteinhalb und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Saar in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Saar, dem Ministerium für Finanzen und Europa, der Arbeit und Kultur Saarland GmbH, der Arbeitskammer des Saarlandes, der Union Stiftung, der VHS des Regionalverbands Saarbrücken und der Saarland Sporttoto GmbH.

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Neue Polnische Filme: ALLES FÜR MEINE MUTTER

Mittwoch, 23. September 2020  / 20 Uhr
Kino 8 1/2, Nauwieserstr. 19 / Saarbrücken

WSZYSTKO DLA MOJEJ MATKI
PL 2019, R u B: Malgorzyta Imielska, K: Tomasz Naumiuk, Sch: Agnieszka
Glinska, M: Wlodzimierz Pawlik, D: Zofia Domalik, Maria Sobocinska, Malwina
Laska, Jowita Budnik, Halina Rysiakówna, FSK: kA, 103 Min, OmU

Die Suche nach Halt, Zugehörigkeit und Liebe begleitet viele Menschen. Besonders für Heranwachsende ist ein stabiles soziales Umfeld mit festen Bezugspersonen essenziell. Die introvertierte  17-jährige Ola hat all das nicht. Seit sie mehrfach aus dem Waisenhaus weggelaufen ist, lebt sie in einer Jugendstrafanstalt zusammen mit anderen jungen Frauen, die straffällig geworden sind  und aus schwierigen Familienverhältnissen kommen. Dort ist Mobbing an der Tagesordnung. Die talentierte Läuferin Ola hält die alltäglichen seelischen und körperlichen Misshandlungen der anderen Mädchen nur aus einem Grund aus: Sie trainiert mit dem Trainer Tomek ehrgeizig für einen Laufwettbewerb und hofft, durch einen Erfolg die Aufmerksamkeit ihrer Mutter auf sich  ziehen zu können, die früher selbst eine erfolgreiche Läuferin war. Seit Jahren hat Ola keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter. Ola vermutet, dass ihre Mutter noch in Olsztyn wohnt, wo auch Olas ehemaliges Zuhause liegt – das Waisenhaus, in das sie nicht mehr zurückkehren darf. Deshalb kämpft Ola darum, bei einem in Olsztyn lebenden Ehepaar vorübergehend als Pflegekind  aufgenommen zu werden. Für ihre einzige große Hoffnung, ihre Mutter wiederzusehen, erträgt Ola vieles. (berliner-filmfestival.de)

Einführung: Waldemar Spallek, Kino achteinhalb. Im Anschluss Skype-Diskussion mit der Regisseurin.

Die Reihe „Neue polnische Filme“ ist eine Veranstaltungsreihe des Kinos achteinhalb und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Saar in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Saar, dem Ministerium für Finanzen und Europa, der Arbeit und Kultur Saarland GmbH, der Arbeitskammer des Saarlandes, der Union Stiftung, der VHS des Regionalverbands Saarbrücken und der Saarland Sporttoto GmbH.

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