Der Roman taucht ein in das unruhige Berlin des Jahres 1919, kurz nach der Novemberrevolution, die das Ende des Kaiserreichs brachte. Der konservative Kriminalkommissar Richard Brinkmann und die mit revolutionären Ideen sympathisierende Kriminalassistentin Cläre Reichelt ermitteln in einem der spektakulärsten Doppelmorde der deutschen Geschichte: dem Mord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht.
Bernhard Weiß, liberaler Vizekriminaldirektor, der von Antisemiten als „Isidor“ verhöhnt wird, deckt die Recherchen der beiden. Dies, obwohl nur die Militärjustiz im Auftrag der SPD-Regierung, den Fall behandeln soll. Schnell zeigt sich, dabei wird vertuscht. Brinkmann und Reichelt entdecken schließlich eine heiße Spur ganz nach oben und geraten in den Strudel der aufkommenden Gegenrevolution.