• Lesung mit Katerina Poladjan: Goldstrand

    Politische Akademie der SDS Europaallee 18, 66113 Saarbrücken

    Eine baufällige Villa in Rom, eine rätselhafte Dottoressa, ein Mann auf der Couch erzählt um sein Leben: In ihrem neuen Roman Goldstrand fügt Katerina Poladjan Splitter des alten Europas zu einem heiter-melancholischen Bild der Gegenwart.

    €8,00
  • Film- und Diskussionsabend: „Generationenkonflikt ‚Rente‘?“

    Kino 8 1/2 Nauwieserstr. 19, Saarbrücken, Deutschland

    Im Mittelpunkt des Abends steht die hochaktuelle Frage: „Generationenkonflikt Rente?“ Die jüngsten Debatten um das Rentenpaket der Bundesregierung haben gezeigt, wie kontrovers und vielschichtig die Zukunft der Altersvorsorge ist. Mit Blick auf die im Sommer erwarteten Vorschläge der Expert*innenkommission zur Reform des Rentensystems gewinnt der öffentliche Diskurs weiter an Bedeutung – ein idealer Zeitpunkt für einen offenen, generationenübergreifenden Austausch.

  • Club Commune: Gerd Brantenberg – Die Töchter Egalias

    commune Futterstraße 4, 66111 Saarbrücken

    WAS IST CLUB COMMUNE?
    Club Commune ist ein gemeinsames Literaturprojekt des kulturellen und politischen Zentrums commune und der Heinrich Böll Stiftung Saar. Jeden letzten Donnerstag im Monat bereiten wir politische und gesellschaftskritische Belletristik vor und laden euch ein, zusammen mehr darüber zu erfahren und sich auszutauschen.
    Dieses Mal: Gerd Brantenberg - Die Töchter Egalias

  • Lesung mit Klaus Gietinger und Sophie Roßfeld: Tote auf Urlaub. Berlin 1919

    Café Kosmos Futterstr. 4, 66111 Saarbrücken

    Der Roman taucht ein in das unruhige Berlin des Jahres 1919, kurz nach der Novemberrevolution, die das Ende des Kaiserreichs brachte. Der konservative Kriminalkommissar Richard Brinkmann und die mit revolutionären Ideen sympathisierende Kriminalassistentin Cläre Reichelt ermitteln in einem der spektakulärsten Doppelmorde der deutschen Geschichte: dem Mord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht.

    Bernhard Weiß, liberaler Vizekriminaldirektor, der von Antisemiten als „Isidor“ verhöhnt wird, deckt die Recherchen der beiden. Dies, obwohl nur die Militärjustiz im Auftrag der SPD-Regierung, den Fall behandeln soll. Schnell zeigt sich, dabei wird vertuscht. Brinkmann und Reichelt entdecken schließlich eine heiße Spur ganz nach oben und geraten in den Strudel der aufkommenden Gegenrevolution.

  • Stadtrundgang mit Eberhard Wagner: Jüdisches Leben in der Kreisstadt St. Wendel

    Die jüdische Gemeinde der Stadt St. Wendel gehörte zu den 18 jüdischen Gemeinden des Saargebietes und war am Vorabend der Machtübernahme der Nazis eine prosperierende Gemeinschaft mit eigener Synagoge, kulturellen und sozialen Einrichtungen. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich in der Kreisstadt St. Wendel ein außergewöhnliches jüdisches Leben. In politischer, kultureller und wirtschaftlicher Hinsicht leisteten die jüdischen St. WendelerInnen einen großen Beitrag zum Wohlergehen der Stadt. Nach der Niederlage Deutschlands 1945 wurde auch in St. Wendel das Verbrechen an seinen jüdischen BürgerInnen über Jahrzehnte verdrängt.
    Es ist der Verdienst von Eberhard Wagner und seinen MitstreiterInnen an die Geschichte des jüdischen Lebens in St. Wendel zu erinnern. Am 08. Mai 2024 konnte nach langer Diskussion und mit Unterstützung von Stadt, Land und Kreis im Zentrum von St. Wendel ein Denkmal für die Verfolgten und ermordeten jüdischen BürgerInnen der Stadt und an weitere Opfer des NS-Terrors eingeweiht werden.

  • Vortrag von Luca Zarbock: Blau-Schwarz unterm Hakenkreuz. Der 1. FC Saarbrücken und seine Rolle in der Zeit des Nationalsozialismus

    Filmhaus Saarbrücken Mainzer Str. 8, 66111 Saarbrücken

    1933 übernahm der Nationalsozialismus die Macht nicht nur im deutschen Staat, sondern auch im deutschen Fußball. Jüdische Sportler und Funktionäre wurden aus den Vereinen gedrängt, statt dem Sieg auf dem Platz stand der Sieg der faschistischen Ideologie im Mittelpunkt. Eine besondere Rolle kam in diesem Zuge dem FV Saarbrücken zu, dem Vorgängerverein des 1. FC Saarbrücken. Vor der Saarabstimmung 1935 mobilisierte der Club massiv für den Anschluss des Saarlandes an Hitlerdeutschland und gliederte sich in den Folgejahren mit großer Freude in die nationalsozialistische Volksgemeinschaft ein.

  • Lesung & Gespräch: Die Übersetzerin Elisabeth Edl im Gespräch mit Tilla Fuchs zu George Sands „Nanon“

    Politische Akademie der SDS Europaallee 18, 66113 Saarbrücken

    Revolution ist Männersache? Nein! Denn George Sand, die unkonventionelle, provozierende Frau unter den französischen Klassikern, erzählt es anders: Nanon ist vierzehn, als 1789 die Revolution losbricht und alle Stände niederreißt. Das Bauernmädchen, eine Leibeigene, wird Zeugin und Akteurin in einem der größten Umbrüche der Geschichte. Als Mädchen noch Analphabetin, schreibt Nanon im Alter ihr Leben auf: die packende Emanzipations- und Bildungsgeschichte einer Frau in einem männlich geprägten Jahrhundert.