Jüdische Filmtage: THE PROPERTY
Eröffnungsveranstaltung der Filmreihe "Jüdische Filmtage" in der Synagoge Saarbrücken.
Eröffnungsveranstaltung der Filmreihe "Jüdische Filmtage" in der Synagoge Saarbrücken.
Die Naturwissenschaften gelten als zentraler Stichwortgeber und kritische Instanz, wenn es um die Ursachen und Folgen des menschengemachten Klimawandels geht. Im heute dominierenden Verständnis von Wissenschaft hat allerdings eine Sache – die allerwirklichste – keinen Ort: Gesellschaft. Ein kritischer Begriff von ihr ist jedoch vorausgesetzt, soll dem Klimawandel in Zukunft etwas entgegengesetzt werden. Der Band versammelt Beiträge, denen diese Einsicht zugrunde liegt, unter so unterschiedlichen Themenschwerpunkten wie Kapital, Ethik und Wissenschaft, Ideologiekritik ökologischer Bewegungen, Geschichtsphilosophie und Zukunftsbewusstsein, gesellschaftliche Naturverhältnisse und reale Folgen des Klimawandels.
Vor 20 Jahren, in den späten 1990ern, hat Moti Cohen die Indie-Band „The Panthers“ entdeckt. Wie überall auf der Welt, war Rock’N’Roll, später Rock und dann Punk in Argentinien etwas für die Jungen, Tollen, Rebellierenden: gegen die Langeweile der Alten, gegen Folklorismus, und damit natürlich gegen den Tango als Musik „für die Touristen“. Da waren die „Panthers“ mit ihrem Hit „I had the heart“ schon was anderes. Doch seitdem ist nicht mehr viel passiert.
Wie findet man Worte für das Unausgesprochene? Wie Bilder für das Unvorstellbare? Art Spiegelman fand beides. Aufgewachsen in New York als Sohn zweier Shoah-Überlebender ist er – wie so viele der sogenannten Zweiten Generation – mit dem Schweigen seiner Eltern konfrontiert. Er erfährt kaum etwas über deren Vergangenheit und ihre Erfahrungen während der Shoah. Nur langsam kommt er dahinter und verarbeitet die Erlebnisse seines Vaters in „Maus“, einer Graphic Novel, in der Katzen Nationalsozialist:innen und Mäuse Juden und Jüdinnen verkörpern. Ein Welterfolg, der den Comic revolutionierte.
chabbat-Diner außer Kontrolle: als zum ersten Mal alle Eltern- und Schwiegerelternteile mit am Tisch sitzen, stört ein plötzlicher Todesfall (oder sogar ein Mord?) die herbeigesehnte Harmonie. Daniel Robbins dynamische Komödie gewann beim letztjährigen Tribeca Film Festival den Publikumspreis. Im Wohnzimmer treffen sich Eltern und Schwiegereltern – sowieso schon keine einfache Situation. Dass ein Toter im Badezimmer liegt, macht die Sache nicht leichter.
Beim gemeinsamen Abendessen stellt sich Oury seinen wohl härtesten Kritiker:innen und führt seinen beiden Ex-Frauen und seinen Kindern Filme vor: Das Video seiner ersten Hochzeit, die sein Ex-Schwiegervater und Chanson-Sänger Enrico Macias, zu einer einzigen Show um sich selbst machte. Sein erster Dokumentarfilm über einen Künstler, der sämtliche seiner Zeichnungen entsorgte, bevor er sie fertigstellte. Und der Film von Léah, seiner verstorbenen Tochter, den sie während ihres Krankenhausaufenthalts selbst drehte. Sie alle werden zum Ausgangspunkt einer Reflexion über Ourys Leben.
WAS IST CLUB COMMUNE?
Club Commune ist ein gemeinsames Literaturprojekt des kulturellen und politischen Zentrums commune und der Heinrich Böll Stiftung Saar. Jeden letzten Donnerstag im Monat bereiten wir politische und gesellschaftskritische Belletristik vor und laden euch ein, zusammen mehr darüber zu erfahren und sich auszutauschen. Dieses Mal: Ilse Frapan - Arbeit.
+++ Die Veranstaltung ist ausverkauft! +++
Am 18. Februar 1882 besteigt Karl Marx in Marseille den Dampfer «Said» und verlässt zum ersten Mal Europa. Den Tod seiner Frau Jenny drei Monate zuvor hat er nicht verwunden. Er ist krank und hofft auf Genesung in Algier. Während er dort die Eindrücke der neuen Kultur auf sich wirken lässt, zieht er unsentimental eine Art Resümee seines Daseins und Wirkens. Uwe Wittstock erzählt lebendig und fesselnd von der letzten großen Reise des großen Denkers und blickt mit ihm zurück auf sein außergewöhnliches Leben.
WAS IST CLUB COMMUNE?
Club Commune ist ein gemeinsames Literaturprojekt des kulturellen und politischen Zentrums commune und der Heinrich Böll Stiftung Saar. Jeden letzten Donnerstag im Monat bereiten wir politische und gesellschaftskritische Belletristik vor und laden euch ein, zusammen mehr darüber zu erfahren und sich auszutauschen. Dieses Mal: Emine Özdamar: Das Leben ist eine Karawanserei – hat zwei Türen – aus einer kam ich rein aus der anderen ging ich raus.
Viele kommunal Engagierte müssen mit Konflikten unterschiedlicher Art umgehen. Anfeindungen als „Lohn“ für Kommunalpolitik sind leider keine Seltenheit. Was können wir dem entgegensetzen? Wie schützen und stärken wir uns? Wie können wir die demokratische Debattenkultur unserer Kommunen stärken?
WAS IST CLUB COMMUNE?
Club Commune ist ein gemeinsames Literaturprojekt des kulturellen und politischen Zentrums commune und der Heinrich Böll Stiftung Saar. Jeden letzten Donnerstag im Monat bereiten wir politische und gesellschaftskritische Belletristik vor und laden euch ein, zusammen mehr darüber zu erfahren und sich auszutauschen.
Dieses Mal: Michel Houellebecq: Unterwerfung
Ursula Krechel liest aus "Sehr geehrte Frau Ministerin (Roman)" und "Vom Herzasthma des Exils (Essay)" im Rahmen der Lesereihe "BÖLL & HOFSTÄTTER in der Stiftung Demokratie Saarland".