Heinrich-Böll-Stiftung Saar – die grüne politische Landesstiftung

Die folgenden Seiten unserer Homepage stellen unsere Arbeit vor, geben Hinweise zu unseren aktuellen Veranstaltungen, enthalten spannende Vorträge.
Außerdem finden Sie hier Fotos unserer Veranstaltungen und interessante Links zu grünennahen und anderen Institutionen.
Gerne können sie uns auch Ihre Anregungen, Kritik, aber auch Lob zusenden.
Eine informative Lektüre wünscht Ihnen Ihre Heinrich-Böll-Stiftung Saar.

Retrospektive: Klaus Gietinger im Kino 8 1/2

Die im März wegen des Corona-Virus abgesagte Retrospektive mit Klaus Gietinger wird jetzt nachgeholt:

Mittwoch, 9. September 2020 / 20 Uhr / Kino 8 1/2
Land der Räuber und Gendarmen
Kleines Fernsehspiel über den langen Arm des Faschismus, BRD 1982, 92 Minuten
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Montag, 21. und Dienstag, 22. September 2020 / 20 Uhr / Kino 8 1/2
Daheim sterben die Leut‘
Kultfilm über einen Allgäuer Rebell, BRD 1985, 95 Minuten
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Dienstag, 6. Oktober 2020 / 20 Uhr / Kino 8 1/2
Schön war die Zeit
Spielfilm über den Wiederaufstieg eines Naziregisseurs und den Untergang des Provinzkinos, BRD 1988, 101 Minuten
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Mittwoch, 21. Oktober 2020 / 20 Uhr / Kino 8 1/2
Heinrich der Säger
Komödie über einen Bahnattentäter, BRD 2001, 95 Minuten
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Eintritt: 5 Euro.
Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung Saar mit dem Kino 8 1/2.

Plakat zum Download PDF

Die Lesereihe „Böll & Hofstätter“ startet wieder

Christian Baron liest aus „Ein Mann seiner Klasse“
Sonntag, 6. September 2020 / 20:00 Uhr
Filmhaus Saarbrücken / Mainzer Str. 8 / 66111 Saarbrücken
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Marion Poschmann liest aus „Nimbus“
Donnerstag, 22. Oktober 2020 / 20:00 Uhr
Filmhaus Saarbrücken / Mainzer Str. 8 / 66111 Saarbrücken
Zur Veranstaltung

Lukas Bärfuss liest aus „Malinois“ und „Die Krone der Schöpfung“.
Die im Frühjar wegen des Corona-Virus abgesagte Veranstaltung mit Lukas Bärfuss wird jetzt nachgeholt:
Donnerstag, 19. November 2020 / 20:00 Uhr
Filmhaus Saarbrücken / Mainzer Str. 8 / 66111 Saarbrücken
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Saša Stanišić liest aus „Herkunft“
Mittwoch, 20. Januar 2021 / 18.00 Uhr
Stiftung Demokratie Saarland / Europaallee 18 / 66113 Saarbrücken
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Die Veranstaltungsreihe wird unter Berücksichtigung der aktuellen Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus durchgeführt.

„Ich find’s ja wichtig – aber wie soll’s gehen?“

Foto: Mourad Saadi / Unsplash

Online-Veranstaltungsreihe der Heinrich Böll Stiftung
im Stiftungsverbund zu Strategien und Lösungen für nachhaltige Mobilität

#1 Klimaschutz: Was funktioniert wirklich um die Emissionen zu senken?
Mittwoch, 20. Mai 2020, 15.00 bis 16.15 Uhr (dieser Termin hat bereits stattgefunden)

#2 Öffentlicher Verkehr: Wie geht es dem Rückgrat der Verkehrswende? Mittwoch, 27. Mai 2020, 15.00 bis 16.15 Uhr, auf Zoom

#3 Autoindustrie: Wie gelingt der Umbau der Schlüsselindustrie?
Mittwoch, 3. Juni 2020, 15 Uhr bis 16.15 Uhr, auf Zoom

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#4 Ländliche Räume: Welcher Verkehr bringt Teilhabe und Klimaschutz?
Mittwoch, 10. Juni 2020, 15 Uhr bis 16.15 Uhr, auf Zoom.

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Kolumne aus Paris

Frankreich ist von der Corona-Pandemie bislang deutlich stärker betroffen als Deutschland. Nun werden wir daher Einschätzungen und Kommentare des Saarbrücker Journalisten Julian Bernstein über die Epidemie in Frankreich hier und auf unserer Facebook-Seite veröffentlichen. Bernstein lebt derzeit in Paris. Davor war er drei Jahre in Montréal als freier Korrespondent für eine Vielzahl renommierter Medien in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig. Für seine Recherchen in den „Saarbrücker Heften“ über die NS-Vergangenheit des früheren saarländischen Ministerpräsidenten Franz Josef Röder erhielt er 2018 den Alternativen Medienpreis.
Wir freuen uns, dass Julian Bernstein nun regelmäßig für die HBS Saar aus Frankreich berichtet. Es ist uns ein großes Anliegen, unsere Solidarität und Verbundenheit mit unserem Nachbarn auszudrücken und hoffen, dass die hier publizierte Beiträge einen Beitrag dazu leisten werden. (Erich Später, Geschäftsführer)

Bisher erschienen:


Von Normalität weit entfernt
Von Julian Bernstein, 18. Mai 2020


55 Tage sind genug!
Von Julian Bernstein, 10. Mai 2020


Deutschland als Projektionsfläche
Von Julian Bernstein, 06. Mai 2020


Der Wunderheiler
Von Julian Bernstein, 30. April 2020


Ausländische Ärzte als Kanonenfutter
Von Julian Bernstein, 22. April 2020


Vom Kriegsherr zum Kümmerer
Von Julian Bernstein, 16. April 2020


Frankreichs oberster Leichenbestatter
Von Julian Bernstein, 11. April 2020


Die langweiligsten Spaziergänge der Welt

Von Julian Bernstein, 7. April 2020


Mit Tierärzten gegen Corona

Von Julian Bernstein, 4. April 2020

Hier gehts zu unserem Blog „Kolumne aus Paris“

Veranstaltungen werden wegen Coronavirus abgesagt!

Aufgrund der aktuellen Ereignisse haben wir alle Veranstaltungen bis Ende April leider absagen müssen. Wir planen diese aber im Laufe des Jahres nachzuholen.

Die Tagung am Samstag, den 14. März Tagung „Der Generalstreik gegen den Kapp-Putsch“ ist abgesagt. Der Termin wird aber baldmöglichst nachgeholt, Infos dazu finden Sie in Kürze hier auf unserer Seite.

ABGESAGT: 16.3.2020 – Vortrag Prof. Dr. Manfred Berg: Die USA vor den Präsidentschaftswahlen

ABGESAGT: 27.3.2020 – Büchner-Preisträger Lukas Bärfuss liest

41. Filmfestival Max Ophüls Preis

20. Januar – 26. Januar 2020 / Saarbrücken

Die Heinrich-Böll-Stiftung unterstützt auch dieses Jahr das Filmfestival Max Ophüls Preis.

Film und Einführung: Komödie ums Geld (1936) von Max Ophüls
Donnerstag, 23. Januar / 18.00 Uhr
Politische Akademie der SDS / Europaallee 18 / 66113 Saarbrücken

Zur Veranstaltung

Mehr Infos zum Filmfestival hier

Die Jüdischen Film- & Kulturtage 2019

Die Jüdischen Film- & Kulturtage Saarbrücken finden nunmehr zum 11. Mal statt. Im Jubiläumsjahr 2018 haben über 600 Menschen die verschiedenen Veranstaltungen und Filmvorführungen während der Jüdischen Film- & Kulturtage besucht. An diesen Erfolg möchten wir anknüpfen und auch weiterhin die Jüdischen Filmtage Saarbrücken mit einem Rahmenprogramm bereichern.

Die Mischung aus Filmen mit jüdischer bzw. israelischer Thematik, Vorträgen, Einführungen, einem Theaterstück und einer Schabbat-Feier wird den interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen tieferen Einblick in das jüdische Leben im Saarland und weltweit geben können. Insbesondere im Umfeld des wachsenden Antisemitismus in Deutschland und Europa sehen die Veranstalter die Jüdischen Film- & Kulturtage als einen Beitrag zur Verständigung und Abbau von Vorurteilen.

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Ausstellung: „1948.“ Zur Gründung des Staates Israel

Irakische Juden verlassen den Flughafen Lod (Israel) auf ihrem Weg zum ma’abara-Transitlager (1951).

Montag 28.10.2019 Vernissage
Begrüßung durch Oberbürgermeister Uwe Conradt
Begrüßung durch Eric Barth für die DIG AG Saar
Einführungsvortrag Dr. Oren Osterer
Anschließend Rundgang durch die Ausstellung im Hauberrisser Saal und Umtrunk
Mehr Infos zur Ausstellung

Begleitprogramm zur Ausstellung:

Mittwoch, 30.10.2019 / 20 Uhr / Rathaus Festsaal
Alex Feuerherdt: “Vereinte  Nationen gegen Israel: Wie die UNO den jüdischen Staat delegitimiert“
Mehr Infos zur Veranstaltung

Montag, 18.11.2019 / 19 Uhr / Gemeindesaal der Synagoge Saarbrücken
Eldad Beck: „1948 – Enttabuisierung einer politischen Lüge“

Sonntag, 17.11.2019 / 19 Uhr / Kino 8 ½
Filmvorführung „The Silent Exodus“ von Pierre Rehov
im Rahmen der „Jüdischen Film-und Kulturtage Saarbrücken 2019″        

Donnerstag, 21.11.2019 / 20.00 Uhr / Rathaus Festsaal
Abschlussvortrag von Dr. Stephan Grigat: „Der Exodus der Juden aus der arabischen Welt und dem Iran – Diskriminierung, Flucht und Vertreibung“
Mehr Infos zur Veranstaltung

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
Öffnungszeiten der Ausstellung sind Montag bis Freitag, 9.00 bis 18.00 Uhr.

Hans Kirsch: Polizei im Zweiten Weltkrieg

Donnerstag, 17. Oktober 2019 / 19 Uhr
Buchhandlung St. Johann / Kronenstr. 6 / Saarbrücken

Oktober 1942, Misotsch/Westukraine, 700 Opfer, Sicherheitspolizei Rowno

Die Massenerschießungen im Osten waren der Auftakt zum Holocaust

Der Versuch der Nationalsozialisten, die Juden in Europa auszulöschen, kostete mehr als sechs Millionen Menschen das Leben. Die meisten von ihnen wurden in Konzentrations- und Vernichtungslagern umgebracht. Weniger bekannt ist, dass an dem Völkermord auch eine andere staatliche Institution mitgewirkt hat: die Polizei des Dritten Reiches. Sie tötete während des Krieges im Osten durch Massenerschießungen mehr als eine Million Juden, sowjetische Kommissare, Sinti und Roma und andere angebliche „Reichsfeinde“. Nach dem Krieg wurde dieses dunkle Kapitel lange verschwiegen, es hieß, die Polizei sei auch im Krieg „sauber geblieben“.

Dass dies nicht so war, darüber spricht am 17. Oktober 2019, 19 Uhr, in Saarbrücken Hans Kirsch aus Selchenbach, Kreis Kusel, der von 1965 bis 2004 selbst Polizeibeamter in Rheinland-Pfalz war. Das Thema des Vortrags lautet: „Polizei im Zweiten Weltkrieg: Die Massenerschießungen im Osten waren der Auftakt zum Holocaust“. Speziell wird der Referent in dem Vortrag auf eines der größten Massaker des Krieges eingehen, auf die „Räumung“ der Gettos von Pinsk und Umgebung, bei der mehr als 32.000 Juden ermordet wurden. Eine der beteiligten Polizeieinheiten, das so genannte „Ernteschutzkommando Metz“, fuhr im August 1942 vom Saarbrücker Schloss aus in den Einsatz.

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Eindrücke von der Veranstaltungsreihe mit Klaus Gietinger

Veranstaltungsreihe 100 Jahre Revolution und Konterrevolution in Deutschland

9. Mai bis 5. Juni 2019

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Foto: Kavgić