Heinrich-Böll-Stiftung Saar – die grüne politische Landesstiftung

Die folgenden Seiten unserer Homepage stellen unsere Arbeit vor, geben Hinweise zu unseren aktuellen Veranstaltungen, enthalten spannende Vorträge.
Außerdem finden Sie hier Fotos unserer Veranstaltungen und interessante Links zu grünennahen und anderen Institutionen.
Gerne können sie uns auch Ihre Anregungen, Kritik, aber auch Lob zusenden.
Eine informative Lektüre wünscht Ihnen Ihre Heinrich-Böll-Stiftung Saar.

Lesungen im Frühjahr 2023

Gunter Cremer liest aus Thomas Bernhards autobiografischen Romanen an vier Abenden
Donnerstag, 23. Februar 2023 Goethe schtirbt und Die Ursache
Donnerstag, 23. März 2023 Der Atem
Dienstag, 25. April 2023 Die Kälte
Donnerstag, 25. Mai 2023 Ein Kind und „Wittgensteins Neffe“

Diese vier Veranstaltungen finden statt in der Buchhandlung St. Johann / Kronenstr. 6 / 66111 Saarbrücken, jeweils um 19:00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Eine Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung Saar.

Maike Albath: Der Geist von Turin. Pavese, Ginzburg, Einaudi und die Wiedergeburt Italiens nach 1943
Donnerstag, 2. Februar 2023

Jaroslav Rudiš: Gebrauchsanweisung fürs Zugreisen
Dienstag, 4. April 2023

Lukas Bärfuss liest aus: „Hagard“ & „Die toten Männer“
Freitag, 5. Mai 2023

Diese Veranstaltungen finden statt in Kooperation mit der Stiftung Demokratie Saarland und Ludwig Hofstätter im Rahmen der Lesereihe BÖLL & HOFSTÄTTER in der Stiftung Demokratie Saarland. Politische Akademie der SDS / Europaallee 18 / 66113 Saarbrücken, jeweils um 19:00 Uhr. Die Eintrittskarten (8 Euro, erm. 5 Euro) erhalten Sie in der Buchhandlung St. Johann, Kronenstraße 6, 66111 Saarbrücken, Tel.: 0681-95805464 oder über: buchhandlung.st.johann@t-online.de

Buchvorstellung mit Susanne Götze und Annika Joeres

Illustration mit Erde und Windraedern

Donnerstag, 19. Januar 2023 / 19:00 Uhr
Stadtbibliothek Saarbrücken / Gustav-Regler-Platz 1

Wie gut ist Deutschland vorbereitet, wenn Bäche zu reißenden Strömen werden, Städte in immer heißeren Sommern unbewohnbar werden oder sich das Meer die Küste zurückerobert?

Die Journalistinnen Susanne Götze und Annika Joeres haben in ganz Deutschland recherchiert, wie wenig Bund, Länder und Kommunen tun, um uns alle vor den Folgen der Klimakrise zu schützen. Sie decken auf, wie ausgeliefert wir der neuen Klimarealität sind: Unsere Städte sind schlecht auf Hitzewellen vorbereitet, Krankenhäuser nicht ausreichend vor Stromausfällen geschützt und flussnahe Eigenheime oftmals kaum gegen Überschwemmungen gewappnet. Auch unsere Natur, Äcker und Wälder können sich nicht so schnell auf die neuen Wetterverhältnisse einstellen. Die Autorinnen zeigen konkrete Wege auf, die künftig unser Überleben sichern können – mit und nicht gegen die Natur. Fest steht: Es bedarf einer gewaltigen Anstrengung, doch die Anpassung an die Klimakrise ist möglich und nötig.

„Das Wetter wird extremer, daran müssen wir uns anpassen. Susanne Götze und Annika Joeres zeigen, was dringend getan werden muss und wie wir uns vorbereiten können. Ein wichtiges Buch.“ Sven Plöger

Mehr Infos zur Veranstaltung

Jüdische Filmtage vom 7.-13. November 2022

In Zusammenarbeit mit der Synagogengemeinde Saar veranstaltet das Kino achteinhalb seit 2009 „Jüdische Filmtage“ in Saarbrücken.

Wir zeigen Spiel- und Dokumentarfilme aus verschiedenen Ländern, die uns Einblick in die unterschiedlichen jüdischen Lebenswelten verschaffen. Wir suchen Filme aus, die zuvor nicht im Saarland gelaufen sind und oft keinen Verleih in Deutschland haben. Sie hinterfragen die jüdische Identität, zeigen Widersprüche in der israelischen Gesellschaft auf, setzen sich mit jüdischer Religion und Tradition auseinander und kommen Antisemitismus auf die Spur.

Wir laden nach Saarbrücken auch gerne Gäste ein, Fachspezialisten und Filmschaffende, um durch Diskussionen mit dem Publikum Filmerlebnisse zu vertiefen und eine direkte Begegnung und Dialog zu ermöglichen. Oft werden die Filmvorführungen durch Vorträge, Konzerte und Kostproben der jüdischen Küche ergänzt.

Der Flyer der Filmreihe zum Download und das komplette Programm auf der Website des Kino 8 1/2

Filmreihe: Neue polnische Filme

Filmszene OTHER PEOPLE

Das Kino achteinhalb präsentiert in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung Saar und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Saar seit 2013 jährlich fünf bis sieben aktuelle und gesellschaftlich relevante Filmproduktionen aus Polen.

Die Filme des östlichen Nachbarlandes gewannen in den letzten Jahren mehrere internationale Preise und sorgten oft mit Themen wie Migration, Situation der Frauen, Einflussnahme der katholischen Kirche oder kritische Aufarbeitung der Geschichte für kontroverse Diskussionen in Polen. Die Filme finden meistens kein deutsches Publikum, weil sie oft keinen regulären Kinoverleih in Deutschland haben.

Die Vorstellungen in unserem Kino werden oft von namhaften Regisseur*innen und Schauspieler*innen aus Polen begleitet. Dadurch bekommt das Publikum einen unverfälschten Einblick jenseits der medialen Berichterstattung in die Situation in Polen.

Die Reihe „Neue Polnische Filme“ ist eine gemeinsame Kooperation von Kino 8 1/2, Heinrich-Böll-Stiftung Saar, Deutsch-Polnische Gesellschaft Saar, Staatskanzlei des Saarlandes, LH Saarbrücken Stadtrat Mitte, Arbeit und Kultur Saarland GmbH, VHS des Regionalverbandes, Saarland Sporttoto, Union Stiftung, Arbeitskammer des Saarlandes, Polnisches Institut Berlin, Polnisches Institut Düsseldorf.

Flyer der Filmreihe zum Download

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Lesung Max Annas: „Terminus Leipzig“

Im September starten wir unsere neue Veranstaltungsreihe „BÖLL au TERMINUS“ gemeinsam mit der Brasserie Terminus mit einer Lesung aus dem Buch „Terminus Leipzig“ von Max Annas.

Donnerstag, 22. September 2022 / 19:00 Uhr
Brasserie Terminus / Bleichstr. 32 /66111 Saarbrücken

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Stadtrundgänge „Juden in Saarbrücken bis 1940“

Sonntag, den 8.Mai 2021 / 14:00 Uhr
Sonntag, den 9.Oktober 2021 / 14:00 Uhr

Silhouette Saarbrücken mit Synagoge

Ein Stadtrundgang zu Orten ihres Wirkens
mit Marcel Wainstock

Mit der allgemeinen demografischen und wirtschaftlichen Expansion Saarbrückens am Ende des 19. Jahrhunderts und bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts wuchs auch die hiesige jüdische Gemeinde, deren Mitglieder einen wesentlichen Anteil an der Entwicklung und dem Wohlergehen der Stadt hatten.

Abgesehen davon, dass es in dieser Zeit ein blühendes jüdisches Gemeindeleben gab, haben viele erfolgreiche jüdische Kaufmannsfamilien wie z.B. die Inhaber des 1865 gegründeten Kaufhauses E. Weil Söhne, zum Glanz der neu entstandenen Bahnhofstraße beigetragen.

Zahlreiche Juden waren als renommierte Ärzte und Ärztinnen sowie als Rechtsanwälte in unserer Stadt tätig. Auch das damalige Stadttheater zählte einige jüdische Mitarbeiter als leitende Angestellte, Musiker oder Schauspieler. Und nicht zuletzt führte der unermüdliche Einsatz von Rabbiner Dr. Rülf und seinen Mitstreitern zum „Römischen Abkommen“, das es nach der Angliederung des Saargebiets an das nationalsozialistisch regierte Reich Juden und nichtjüdischen Regimegegnern ermöglichte, nach der Saarabstimmung ein Jahr lang das Land unter Mitnahme ihres Eigentums unbehelligt zu verlassen.

Während des Rundgangs lernen wir die Geschichte der Saarbrücker jüdischen Vorkriegsgemeinde und ihrer Synagoge in ihrer Blütezeit kennen, aber auch die Phasen ihres durch die NS-Verfolgungen bedingten Niedergangs bis zu ihrer Auflösung.

Marcel Wainstock war langjähriger Geschäftsführer der Synagogengemeinde Saar und gilt als profunder Kenner der jüdischen Geschichte an der Saar.

Die Treffpunkte werden nach Anmeldung bekannt gegeben, eine Anmeldung ist erforderlich unter: boell.stiftung@t-online.de Tel.: 0681 / 58 35 60
Sollte wider Erwarten am Tag des Stadtrundgangs ein „verkaufsoffener Sonntag“ in der Innenstadt stattfinden, behalten wir uns eine Verschiebung des Stadtrundgangs vor.

Flyer zum Download

Die kleineren Saarparteien – Polittalk Live und Online

Montag, 21. März 2022 / 18:00 Uhr
Großer Saal der Arbeitskammer / Fritz-Dobisch-Straße 6-8 / 66111 Saarbrücken

Polittalk im Vorfeld der Wahlen zum Saarländischen Landtag am 27. März 2022 mit den Spitzenkandidat*innen der kleineren Parteien.

– Lisa Becker, Die Grünen Saar
– Angelika Hießerich-Peter, FDP Saar
– Werner Ried, bunt.saar
– Barbara Spaniol, Die Linke Saar

Livestream: https://www.youtube.com/watch?v=jnQuMix3TD0

Moderator*innen:
– Toni Koch, Ex-Deutschlandradio
– Christoph Schmidt-Lunau, taz

Einführende Worte:
Michael Quetting, Vors. Peter Imandt Geselschaft/Rosa Luxemburg Stiftung-Saar

Großer Saal der Arbeitskammer
Fritz-Dobisch-Straße 6-8
66111 Saarbrücken und per Livestream via Youtube und Facebook.
Da die Plätze begrenzt sind (3G-Regel), bitten wir um Anmeldung per E-Mail: Imandt@web.de
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Peter Imandt Gesellschaft / Rosa Luxemburg Stiftung Saarland

Neue Ausgabe der Saarbrücker Hefte #124

Die Saarbrücher Hefte #124 mit einem Kommentar von Erich Später, Geschäftsführer der Heinrich-Böll-Stiftung Saar. Das Editorial fasst den Artikel zusammen: „Das öffentliche Bild Saarbrückens ist ohnehin schon genug von Krieg, Soldaten und Generälen geprägt. Unser Autor Erich Später kommentiert den Bericht der Straßennamenkommission des Bezirks Mitte und fordert, endlich des antifaschistischen Widerstands im Saarland der Jahre 1935 bis 1945 in würdiger Form zu gedenken. Genau das Gegenteil hat der Saarbrücker Stadtrat im Jahr 1956 getan. Wir veröffentlichen als historisches Dokument das Protokoll der Stadtratssitzung von 26. September 1956. Die Folgen dieser Sitzung beschäftigen uns bis heute.“

Die Ausgabe ist erhältlich im gut sortierten Buchhandel oder über die Website

Stadtrundgänge in Saarbrücken mit Marcel Wainstock

„Saarbrücken schwul-lesbisch 1960 – 2021“

Samstag, den 9.10.2021 / 14:00 Uhr
Samstag, den 23.10.2021 / 14:00 Uhr

„Juden in Saarbrücken bis 1940“

Sonntag, den 17.10.2021 / 14:00 Uhr
Sonntag, den 31.10.2021 / 14:00 Uhr

Die Treffpunkte werden nach Anmeldung bekannt gegeben, eine Anmeldung ist erforderlich unter:
boell.stiftung@t-online.de
Tel.: 0681 / 58 35 60


Saarbrücken schwul-lesbisch 1960 – 2021

Ein Stadtrundgang auf den Spuren der gleichgeschlechtlichen Subkulturen in der Saarbrücker City

Nachdem der § 175 des Strafgesetzbuches, der zuvor sexuelle Handlungen zwischen zwei Personen männlichen Geschlechts kriminalisierte, mit Wirkung zum 1. September 1969 teilweise reformiert worden war, bildete sich ab 1970 Deutschlandweit – auch im Saarland – eine sozial und politisch motivierte Schwulenbewegung, der sich zeitweise auch emanzipatorisch engagierte Lesben anschlossen.

Die ersatzlose Aufhebung des Paragrafen, die dann (erst!) 1994 erfolgte und zahlreiche weitere seitdem errungene Entwicklungen in Richtung einer Verbesserung der rechtlichen und gesellschaftlichen Situation gleichgeschlechtlich liebender Menschen wie z.B. die „Ehe für Alle“ sind letztlich ein Ergebnis des langjährigen beharrlichen Engagements dieser Aktionsgruppen und ihrer Initiativen. Was selbst vielen Lesben und Schwulen heute als selbstverständlich erscheinen mag, hat in Wirklichkeit eine lange und mühsame Vorgeschichte.

Während unseres Rundgangs zu aktuellen Standorten und ehemaligen Treffpunkten der lesbischen und der homosexuellen Szene in Saarbrücken erhalten Sie einen Überblick über die vielfältigen Themen und unterschiedlichen Ereignisse, die die hiesige LSBTIQ+ Community in den letzten Jahrzehnten beschäftigt, beeinflusst und geprägt haben.

Außer einigen einschlägigen ehemaligen Kneipen, Bars und Diskotheken sowie heutigen Lokalen werden unter anderem der LSVD-Checkpoint, die Frauen-Gender-Bibliothek, sowie die Aidshilfe Saar vorgestellt.

Spezifische Themen und Begriffe wie z. B. „Subkultur“, „CSD“ oder „Transgender“ und viele weitere werden im Verlauf des Spaziergangs angesprochen und erklärt.

Juden in Saarbrücken bis 1940

Ein Stadtrundgang zu Orten ihres Wirkens

Mit der allgemeinen demografischen und wirtschaftlichen Expansion Saarbrückens am Ende des 19. Jahrhunderts und bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts wuchs auch die hiesige jüdische Gemeinde, deren Mitglieder einen wesentlichen Anteil an der Entwicklung und dem Wohlergehen der Stadt hatten.

Abgesehen davon, dass es in dieser Zeit ein blühendes jüdisches Gemeindeleben gab, haben viele erfolgreiche jüdische Kaufmannsfamilien wie z.B. die Inhaber des 1865 gegründeten Kaufhauses E. Weil Söhne, zum Glanz der neu entstandenen Bahnhofstraße beigetragen.

Zahlreiche Juden waren als renommierte Ärzte und Ärztinnen sowie als Rechtsanwälte in unserer Stadt tätig. Auch das damalige Stadttheater zählte einige jüdische Mitarbeiter als leitende Angestellte, Musiker oder Schauspieler. Und nicht zuletzt führte der unermüdliche Einsatz von Rabbiner Dr. Rülf und seinen Mitstreitern zum „Römischen Abkommen“, das es nach der Angliederung des Saargebiets an das nationalsozialistisch regierte Reich Juden und nichtjüdischen Regimegegnern ermöglichte, nach der Saarabstimmung ein Jahr lang das Land unter Mitnahme ihres Eigentums unbehelligt zu verlassen.

Während des Rundgangs lernen wir die Geschichte der Saarbrücker jüdischen Vorkriegsgemeinde und ihrer Synagoge in ihrer Blütezeit kennen, aber auch die Phasen ihres durch die NS-Verfolgungen bedingten Niedergangs bis zu ihrer Auflösung.

Flyer zum Download

Ein Brief des Saarbrücker Oberbürgermeisters Uwe Conradt an die Heinrich Böll Stiftung Saar

Anlässlich einer Solidaritätskundgebung für Israel am 21.05.2021 trat auch Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) als Redner auf. Die Heinrich Böll Stiftung Saar nahm den geplanten Auftritt zum Anlass, in einer Erklärung (1) darauf hinzuweisen, dass sich die Solidarität mit Jüdinnen und Juden und die gleichzeitige öffentliche Ehrung von Antisemiten und Nazis durch Straßennamen und andere Monumente ausschließt. Oberbürgermeister Conradt nahm unsere Forderungen zum Anlass uns einen empörten Brief zu schreiben.

Diesen Brief machen wir hier der interessierten Öffentlichkeit zugänglich (2).

Für den Oberbürgermeister einer Landeshauptstadt müsste es selbstverständlich sein, so unserer Geschäftsführer Erich Später, diejenigen zu ehren, die ihr Leben für Demokratie und Menschenwürde eingesetzt haben. Schließlich hätte auch die CDU-Saar mit dem Erbe der Christlichen Volkspartei (CVP) von Johannes Hoffmann eine antifaschistische Tradition, auf die sie stolz sein könnte. Kein Wort verliert Conradt darüber, dass die Ehrung von Nazis und die Austilgung der antifaschistischen Erinnerungskultur von seiner CDU im Bündnis mit der DPS (Vorläuferpartei der FDP) 1956/57 durchgesetzt wurde. Auch wenn diese Entscheidungen lange vor seinem politischen Engagement getroffen wurden, kann sich OB Conradt nicht auf die „Gnade der späten Geburt“ zurückziehen; er war auch vor seiner Wahl als OB schon politisch verantwortlich.Als Mitglied des Stadtrates verweigerten er und seine CDU-Fraktion Max Braun, dem Anführer der saarländischen Antifaschisten bis 1935, die posthume Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt Saarbrücken. Vor der Abstimmung verließen Conradt und die gesamte CDU-Fraktion geschlossen die Sitzung des Saarbrücker Stadtrates am 08.12.2015. Für Conradt und Kollegen war es auch 60 Jahre nach der Auslöschung der Erinnerung an Max Braun aus dem Saarbrücker Stadtbild, immer noch keine Selbstverständlichkeit ihn als Persönlichkeit, die stellvertretend für das demokratische und antifaschistische Saarland steht, zu ehren. Dabei ist Max Braun auch das Symbol für die entschlossene Verteidigung der jüdischen SaarländerInnen gegen den Vernichtungsantisemitismus der NSDAP. Zu deren Aktivisten gehörten, neben vielen anderen CDU-Funktionären der Nachkriegszeit, auch die späteren CDU-Ministerpräsidenten Egon Reinert und Franz Josef Röder.

(1) Die Erklärung als PDF zum Download
(2) Der Brief von OB Uwe Conradt als PDF zum Download